
Die US-Aktienmärkte eröffneten am Montag deutlich niedriger, da die Verkäufer weiterhin die Stimmung diktierten. Die negative Entwicklung folgt auf den Ausverkauf vom Freitag, ein Szenario, in dem die Wall Street derzeit ihre schlechteste Performance seit März 2020 verzeichnet.
Dow Jones Industrial Average fiel um mehr als 450 Punkte und verzeichnete einen Rückgang von 1,5%, womit sich die Verluste der vergangenen Woche fortsetzten. Der S&P 500 gab ebenfalls nach und erreichte mit einem Minus von mehr als 2,1% ein 52-Wochentief von 4.030 Punkten, während Nasdaq Composite um 3,1% nachgab.
Alle Sektoren liegen im Minus, insbesondere Energie (-5%), Technologie (-3%) und zyklische Konsumgüter (-2,8%) führen die Verluste an.
Auch die europäischen Aktien lagen am Montag im Minus. Der Stoxx 600 lag 2% niedriger, während der FTSE 100 im späten Nachmittagshandel um 1,59% sank. Der französische CAC fiel um 2,1% und der deutsche DAX um 1,2%.
Dollar steigt an
Der Dollar-Index stieg gegenüber einem Korb von sechs wichtigen Währungen auf 104,18 und erreichte damit den höchsten Stand seit 20 Jahren. Im Bereich der Staatsanleihen drückten Gewinne die 10-jährige US-Benchmarkrendite auf über 3,192%.
Die Ölpreise fielen ebenfalls, wobei WTI-Rohöl um 2,54 $ auf 107,23 $ pro Barrel und Brent-Rohöl um 2,39 $ auf rund 109,94 $ pro Barrel zurückging. Gold schwankte in der Nähe von 1.864,1 $ pro Unze, da ein steigender Dollar das Edelmetall belastete.
Bei den Kryptowährungen schwankte Bitcoin um die 33.000 $-Marke, nachdem er Tiefststände von 32.800 $ erreichte.
US-Inflationsdaten werden diese Woche veröffentlicht
Die Verluste am Aktienmarkt sind auf neue Sorgen über eine Konjunkturabschwächung in China und auf Bedenken über den Verlauf des Krieges zwischen Russland und der Ukraine zurückzuführen.
In dieser Woche könnten die Anleger auch darauf achten, wie sich neue, höhere Inflationsdaten für die USA auf die Gespräche der Fed auswirken könnten. Die US-Zentralbank hat in der vergangenen Woche die Zinssätze um 50 Basispunkte angehoben, und es gibt Hinweise darauf, dass die am Mittwoch veröffentlichten höheren Inflationsdaten die Aggressivität der Fed noch verstärken könnten.
Die Daten zum Verbraucherpreisindex (VPI) für April werden am Mittwoch veröffentlicht, die Daten zum Erzeugerpreisindex (EPI) sind für Donnerstag vorgesehen.
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