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Die dänische Krone setzte ihre Rallye am Montag auch nach den relativ schwachen Daten zur Industrieproduktion fort. Das USD/DKK-Paar fiel auf einen Tiefstand von 6,73, den niedrigsten Stand seit April 2022. Seit dem Höchststand im Jahr 2022 ist es um über 13,5 % eingebrochen.

Dänische Industrieproduktion

Der USD/DKK-Wechselkurs stand unter Druck, da der US-Dollar-Index (DXY) weiter nachgab. Am Freitag hob die dänische Zentralbank die Zinssätze von 2,65 % auf 2,85 % an, um dem Anstieg der Zinssätze durch die Europäische Zentralbank (EZB) entgegenzukommen.

Mit dieser Zinserhöhung hat die dänische Zentralbank die Zinssätze in den vergangenen sieben Sitzungen insgesamt erhöht. In einer Erklärung schrieben die Analysten von Nordea:

Der Druck für eine stärkere dänische Krone könnte leicht wieder aufkommen und die Zentralbank zwingen, mehr zu intervenieren und möglicherweise auch die Zinsspanne zum Euroraum noch weiter auszuweiten.

Die Entscheidung der Zentralbank kam zwei Tage nach der Entscheidung der US-Notenbank, die Zinsen um 0,25% zu erhöhen. In seiner Erklärung schloss Jerome Powell eine weitere Zinserhöhung in den kommenden Monaten nicht aus.

Das USD/DKK-Währungspaar gab nach den relativ schwachen Zahlen zur dänischen Industrieproduktion ebenfalls nach. Nach Angaben der Statistikbehörde sank die Industrieproduktion im April um 2,3 %, nachdem sie im März um 5,1 % anstieg. Im Februar gab es einen Einbruch der Industrieproduktion um 7,6 %.

Die nächsten wichtigen Nachrichten für den USD/DKK kommen aus den USA, wo die neuesten Daten zum Verbraucherpreisindex (VPI) veröffentlicht werden. Ökonomen gehen davon aus, dass die Inflation in den USA im April leicht zurückging, da die Benzinpreise sanken.

USD/DKK Technische Analyse

USD/DKK

USD/DKK-Chart via TradingView

Auf dem Tages-Chart sehen wir, dass der USD/DKK-Wechselkurs in den letzten Tagen einen starken Abwärtstrend aufweist. Der Kurs hat sich bis zum 61,8%-Fibonacci-Retracement-Level bewegt. Das Währungspaar ist außerdem unter den 50- und 25-Tage gleitenden Durchschnitt gefallen.

Vor allem aber befindet er sich auf einem wichtigen Unterstützungsniveau, das den Tiefststand vom 6. Februar darstellt. Daher besteht die Wahrscheinlichkeit, dass der Kurs sinken wird, während die Verkäufer den nächsten wichtigen Unterstützungspunkt bei 6,6 anvisieren. Ein Anstieg über die Widerstandsmarke bei 6,9 würde die pessimistische Einschätzung entkräften.

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