hindenburg short sells carl icahn's empire

Icahn Enterprises LP (NASDAQ: IEP) brach heute Morgen um fast 20 % ein, nachdem Hindenburg Research eine Short-Position im Imperium des Milliardärs Carl Icahn bekannt gab.

IEP verdient den aktuellen Aufschlag nicht

Am Dienstag kritisierte der Leerverkäufer Icahn Enterprises, das seiner Meinung nach ähnlich wie ein Ponzi-Schema aufgebaut sei.

Hindenburg behauptete, dass der Aufschlag, mit dem “IEP” gehandelt wird, auf massiv “überhöhten” Bewertungen der Vermögenswerte beruht. In dem Bericht heißt es:

Insgesamt sind wir der Meinung, dass Icahn, eine Legende der Wall Street, einen klassischen Fehler begangen hat, indem er angesichts anhaltender Verluste zu viel Fremdkapital aufgenommen hat: eine Kombination, die selten gut ausgeht.

Nach der heutigen Entwicklung ist der Aktienkurs von Icahn Enterprises im Vergleich zu seinem bisherigen Jahreshoch um mehr als 25 % gefallen. Zur Erinnerung: Carl Icahn ist selbst ein aktivistischer Investor, der in letzter Zeit unter anderem in McDonald’s und Illumina Inc. investiert hat.

Was macht Icahn Enterprises zu einem Ponzi-ähnlichen Schema?

Hindenburg nahm die Dividendenaktie auch wegen der hohen Rendite ins Visier, die seiner Meinung nach nicht durch den Cashflow des Unternehmens gedeckt sei.

Nach Ansicht des Leerverkäufers verwendet das Konglomerat das Geld neuer Anleger, um seine Dividendenausschüttungen fortzusetzen, was es zu einem Ponzi-ähnlichen Schema macht.

Solche Ponzi-ähnlichen Wirtschaftsstrukturen sind nur in dem Maße tragfähig, in dem neues Geld bereit ist, das Risiko einzugehen, als letzter die Zeche zu zahlen.

Icahn Enterprises hat sich noch nicht offiziell zu dem Bericht geäußert. Hindenburg Research war in diesem Jahr mit seinen Short-Positionen recht aktiv und hat zu Beginn des Jahres noch zwei in Block Inc und Adani Group bekannt gegeben.

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