First Republic Bank

Der Zusammenbruch der First Republic Bank (NYSE: FRC) steht unmittelbar bevor, während die FDIC daran arbeitet, die angeschlagene Bank zu retten. Am Freitag beendete die FRC-Aktie die Woche mit einem Kurs von 3,51 $ und lag damit weit unter ihrem Allzeithoch von 225 $. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens ist auf nur noch 638 Mio. $ gesunken, was für die Anleger bedeutet, dass ihr Eigenkapital wertlos ist.

Rettung der First Republic Bank

In den USA werden die Gespräche zur Rettung des Unternehmens und seiner Einleger fortgesetzt. Nach Angaben von Bloomberg hat sich die FDIC an einige der größten Banken gewandt, um zu versuchen, das Unternehmen zu kaufen. Zu den angesprochenen Banken gehören JP Morgan, Bank of America, US Bancorp und PNC Financial.

Diese Banken wurden zunächst gebeten, ihr Interesse zu bekunden und den möglichen Preis sowie die geschätzten Kosten für die Agentur anzugeben. Anschließend hat sie die Liste auf einige wenige Banken eingegrenzt, um die Transaktion noch vor der Markteröffnung am Montag abzuschließen.

Die Banken sind etwas skeptisch, was die Übernahme von First Republic angeht, einem Unternehmen, das im 1. Quartal über 100 Mrd. $ an Einlagen verloren hat. Diese Verluste haben sich wahrscheinlich noch erhöht, nachdem die Aktien des Unternehmens im Laufe der Woche eingebrochen sind.

Weitere Bedenken sind die potenziellen Verluste nach der Fusion. Die Bilanz von First Republic weist Milliarden von Dollar an nicht realisierten Verlusten auf, die der Erwerber decken muss.

Für Banken wie JP Morgan kommen noch weitere Probleme hinzu, denn die Vorschriften hindern große amerikanische Banken daran, weiter zu wachsen. Daher wird jedes Angebot Garantien für die Aufhebung dieser Vorschriften erfordern.

Warum sucht die FDIC einen Käufer?

Die FDIC hofft, dass FRC einen Käufer findet, da der Aktienkurs des Unternehmens eingebrochen ist und es somit ein attraktives Ziel darstellt. Außerdem kann die FDIC durch den Übergang in die Zwangsverwaltung vermeiden, Milliarden von Dollar an die Einleger zu zahlen.

Keine dieser Optionen ist gut für die Aktionäre der First Republic Bank, deren Aktien in den letzten Monaten um über 90 % eingebrochen sind. Wie ich hier geschrieben habe und aus den Erfahrungen mit der Credit Suisse und der SVB gelernt habe, ist es gefährlich, ein fallendes Messer zu fangen, wenn es um angeschlagene Banken geht.

Andere regionale Banken sind ebenfalls in Schwierigkeiten, da immer mehr Menschen ihr Geld zu den großen Banken bringen. Außerdem gibt es Bedenken hinsichtlich der Sicherheit des gewerblichen Immobiliensektors. Zu den größten gefährdeten Regionalbanken gehören unter anderem Valley National Bancorp, PacWest Bancorp, Pacific Premier Bancorp und Independent Bank.

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