Der technologielastige Nasdaq-100-Index setzt seine Talfahrt fort, selbst nach guten Quartalsergebnissen von Unternehmen wie Apple und Microsoft, die die These einer Baisse weiter untermauern, meint Josh Brown.

Browns Anmerkungen in „Halftime Report“ von CNBC

Der CEO von Ritholtz Wealth Management bekräftigte heute Nachmittag in „Halftime Report“ von CNBC, dass Anleger in Anbetracht des makroökonomischen Umfelds derzeit lieber auf Cash setzen sollten.

Man muss bis ins Jahr 1980 zurückgehen, um ein Jahr zu finden, in dem Aktien zweistellig fielen und Anleihen noch schlechter abschnitten. Es gab keinen anderen Ort als Cash, um sich zu verstecken. Sogar bei fünfjährigen Staatsanleihen wurde man wegen ihrer Laufzeit abgeschlachtet.

Der Nasdaq 100 ist seit Jahresbeginn um mehr als 20% gefallen, und der S&P 500 Index testet sein Tief vom 8. März.

Der Markt ignoriert die starken Quartale

Laut Josh Brown ist die Stärke der Quartalsergebnisse eines bestimmten Unternehmens nicht mehr relevant, da der Markt derzeit nicht bereit ist, starke Fundamentaldaten zu belohnen. Er merkte an:

Niemand interessiert sich für die Gewinne. Wenn es ein gutes Quartal war, ist die Aktie um 5% gefallen. Wenn es ein neutrales Quartal war, ist die Aktie um 12% gefallen. Wenn es ein wirklich schlechtes Quartal war, ist die Aktie um 40% gefallen. Das ist das Umfeld, in dem wir uns befinden.

Seine Prognose deckt sich mit der von Steve Weiss (Short Hills Capital Partners), der schon seit Wochen davor warnt, dass die US-Aktien im Abwärtstrend bleiben werden.

Der Post Nasdaq 100 -20% seit Jahresbeginn: Ist Cash jetzt wirklich der König? erschien zuerst auf Invezz.