
Hedgefonds verkaufen Berichten zufolge 10-jährige US-Staatsanleihen und zeigen damit ihre Zuversicht, dass eine Rezession nicht sehr wahrscheinlich ist.
Netto-Short-Positionen erreichten kürzlich einen Höchststand
Am Montag zeigten Daten der Commodity Futures Trading Commission, dass ihre Netto-Short-Positionen auf einen Rekordwert von 1,29 Millionen Kontrakten gestiegen sind.
Die CFTC bestätigte auch, dass es die fünfte Woche in Folge war, in der die Netto-Short-Positionen gestiegen sind. Laut Damien McColough von Westpac Banking Corp:
Hedgefonds denken vielleicht, dass die Inflation hartnäckiger sein wird, als viele auf dem Markt erwarten.
Die monatliche Aktualisierung des von der US-Notenbank bevorzugten Inflationsindikators (PCE-Preisindex) ist für Ende dieser Woche vorgesehen und wird Aufschluss darüber geben, ob die Zentralbank die Zinsen am 3. Mai erhöhen wird oder nicht.
US-BIP-Daten stehen kurz bevor
Bislang signalisieren die Swap-Märkte eine Erhöhung um 25 Basispunkte im nächsten Monat. Eine geringe Wahrscheinlichkeit einer weiteren Erhöhung im Juni bleibt ebenfalls auf dem Tisch.
Das Bureau of Economic Analysis wird ebenfalls am Donnerstag seine ersten Vorausschätzungen für das US-Bruttoinlandsprodukt (BIP) veröffentlichen. McColough fügte hinzu:
Auf den ersten Blick spiegelt diese große Short-Position in 10-jährigen Staatsanleihen nicht die Ansicht wider, dass es in naher Zukunft zu einer Rezession kommen wird.
Die Rendite langfristiger Staatsanleihen ist in diesem Monat wieder auf über 3,5 % gestiegen, liegt aber immer noch deutlich unter dem Höchststand von Anfang März und auch unter den zweijährigen Anleihen.
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