
Die Inflation in den USA erreichte im März 8,5% – den höchsten Wert seit 1981 und Jim Paulsen, der Chef-Investmentstratege der Leuthold Group, sagt, dass es so schlimm ist, wie es nur geht.
Die Äußerungen von Paulsen in der „Squawk Box“ von CNBC
Das Gerede über eine aggressive US-Notenbank hat dazu geführt, dass der S&P 500-Index seit Ende März um fast 10% gefallen ist. Dennoch sieht Paulsen Gründe, warum es ein guter Zeitpunkt sein könnte, wieder zu kaufen. In der CNBC-Sendung „Squawk Box“ sagte er:
Ich glaube, wir haben den Höhepunkt der Inflation erreicht, und deshalb haben wir auch den Höhepunkt der Angst erreicht. Und beides steht kurz vor dem Umkippen. Wenn die Inflation abebbt, werden die Ängste nachlassen, und ich denke, das wird die zweite Etappe dieses Aufwärtsmarktes einleiten.
Einen Tag zuvor hatte auch der Moderator von Mad Money und berühmte Investor Jim Cramer gesagt, dass sich die Anleger auf eine mögliche Erholung der US-Aktien einstellen sollten.
Paulsen sieht eine weiche Landung voraus
Trotz des Ausverkaufs hält sich der Leitindex weiterhin auf seinem bisherigen Tiefstand vom 8. März. Nach Ansicht des Vermögensverwalters könnte die US-Notenbank immer noch eine weiche Landung inszenieren. Paulsen bemerkte:
Alle Renditen in der Wirtschaft, bis auf einen einsamen Zinssatz, wurden deutlich erhöht. Es hat viele Straffungen gegeben. Das ist der Grund, warum der Aktienmarkt zu kämpfen hat. Die Straffungssignale haben sich überholt, was bedeutet, dass wir eine weiche Landung haben werden.
Die US-Notenbank hat für Mai eine Anhebung um 50 Basispunkte angekündigt und plant, ihre Bilanz um 95 Mrd. $ pro Monat zu verkürzen, was ebenfalls bereits im nächsten Monat beginnen könnte.
Der Post Laut Jim Paulsen hat die Inflation ihren Höhepunkt erreicht: Ist es Zeit, zu kaufen? erschien zuerst auf Invezz.