Die Aktienkurse stiegen am Mittwoch größtenteils, nachdem der S&P 500 und der Dow einen Teil der am Dienstag verzeichneten Verluste wieder wettgemacht hatten.

Nachdem die Aktien des chinesischen Festlands im Laufe des Tages im Plus lagen, schlossen die europäischen Märkte überwiegend im grünen Bereich. Die Dynamik setzte sich auch am US-Aktienmarkt fort, der deutlich höher eröffnete und der S&P 500 stieg um fast 1,6%.

Die Gewinne an der Wall Street führten auch zu einem Anstieg des Dow Jones Industrial Average und des Nasdaq Composite um mehr als 1%.

Eine Welle neuer Verkäufe gegen Ende der Handelszeit schmälerte jedoch einen Großteil der Gewinne, so dass der S&P 500 bei Handelsschluss ein Plus von 0,21% verzeichnete. Der Dow hielt sich mit +0,19% und beendete den Kassahandel am Mittwoch bei 33.301,93 Punkten, während der Nasdaq mit -0,01% nahezu unverändert blieb.

Aktienkurs von Meta steigt an

Der Aktienkurs von Meta Platforms stieg im Aftermarket-Handel um fast 19%, nachdem die Gewinne der Facebook-Muttergesellschaft die Analystenschätzungen mit einem Gewinn pro Aktie von 2,72 $ gegenüber den erwarteten 2,56 $ übertroffen hatten. Der Umsatz von Meta im ersten Quartal war jedoch enttäuschend und belief sich auf 27,91 Mrd. $ gegenüber der Prognose von 28,2 Mrd. $.

Drei weitere große Aktien erholten sich ebenfalls nach dem Börsengang. Die Aktien des Halbleiterunternehmens Qualcomm stiegen um 5,85%, nachdem die Gewinne die Analystenschätzungen übertroffen hatten. Der Umsatz des Unternehmens von 11,16 Mrd. $ bei 3,21 $ pro Aktie (bereinigt) war besser als die erwarteten 10,60 Mrd. $ bei 2,91 $ pro Aktie.

PayPal-Aktien wurden nach Handelsschluss ebenfalls höher gehandelt und stiegen um 6,2 %, nachdem die Einnahmen die Analystenschätzungen übertroffen hatten. Der Automobilhersteller Ford legte nachbörslich ebenfalls zu, ebenso wie die Aktien von Pinterest und des Spielzeugherstellers Mattel, die nachbörslich um mehr als 3% zulegten.

Wichtige Ereignisse am Donnerstag

Vor den letzten beiden Handelstagen des Monats bleiben die Hauptsorgen am Markt die bevorstehende Zinserhöhung der US-Notenbank um 50 Basispunkte, die wahrscheinliche Eskalation der Energiekrise in Europa und die Ungewissheit über den Verlauf des Krieges in der Ukraine.

Investoren beobachten auch genau Chinas Umgang mit steigenden COVID-Fällen.

Zu den wichtigsten Ereignissen am Donnerstag gehören die geldpolitische Entscheidung der Bank of Japan und die US-Wirtschaftsdaten (BIP und wöchentliche Anträge auf Arbeitslosenhilfe). Die Anleger werden auch den Wirtschaftsbericht der Europäischen Zentralbank (EZB) im Auge behalten.

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