Alphabet Inc. (NASDAQ: GOOGL) gab am Dienstag seine Finanzergebnisse für das erste Quartal bekannt, die nur knapp unter den Schätzungen der Wall Street lagen. Der Aktienkurs ist nachbörslich um mehr als 6% gefallen.

Die wichtigsten Zahlen aus dem Ergebnisbericht von Alphabet für das 1. Quartal

  • Der Nettogewinn belief sich auf 16,44 Mrd. $ gegenüber 17,93 Mrd. $ im Vorjahr
  • Der Gewinn pro Aktie lag bei 24,62 $, ein Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert von 26,29 $
  • Die operative Marge blieb unverändert bei 30%, wie aus der Pressemitteilung hervorgeht
  • Der Umsatz (ohne TAC) stieg im 1. Quartal gegenüber dem Vorjahr um 23% auf 56,02 Mrd. $
  • Der FactSet-Konsens erwartete ein EPS von 25,74 $ bei einem Umsatz von 56,1 Mrd. $ ohne TAC
  • Die Umsätze in den Bereichen Werbung, Suche und YouTube Ads stiegen um 22%, 24% bzw. 15%

Mit 5,80 Mrd. $ verzeichnete der Cloud-Umsatz ein annualisiertes Wachstum von 44%. Details zu den Zukunftsprognosen finden Sie hier.

Larry Cordisco von Osterweis reagiert auf die Ergebnisse von Alphabet

Alphabet kündigte am Dienstag ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 70 Mrd. $ an – ein massiver Anstieg gegenüber den 50 Mrd. $ des letzten Jahres. In der CNBC-Sendung „Closing Bell“ sagte Larry Cordisco von Osterweis Capital Management:

Es ist ein etwas zyklischeres Unternehmen als Microsoft. Es ist von der Werbung abhängig, und wir haben eine Schwäche gesehen, wo wir eine Schwäche erwartet hatten, nämlich bei YouTube. Ändert das etwas an der langfristigen Entwicklung? Nein.

Die Aktie von Alphabet Inc liegt seit Jahresbeginn rund 20% im Minus. Cordisco stimmte zu, dass eine Verlangsamung des Gewinns pro Aktie und des Umsatzes ein wenig besorgniserregend sei, sagte aber, dass ein Großteil davon wahrscheinlich bereits eingepreist sei. Er bemerkte:

Wenn man sich die Vergleiche aus dem letzten Jahr ansieht, war der Aufschwung bei COVID extrem stark. Natürlich wird er sich verlangsamen. Mathematisch gesehen ist es fast unmöglich, dass ein Unternehmen dieser Größe nicht nachlässt. Die Frage ist, was ein angemessener Multiple ist. Bei einem Faktor von 20-21 ist vieles davon schon eingepreist.

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