Die BRAIN Biotech AG hat einen wichtigen Meilenstein erreicht, indem sie die Genom-Editierung in Säugetierzelllinien mit ihren proprietären CRISPR-Cas Genom-Editierungsnukleasen BRAIN-Metagenome-Cas (BMC) und BRAIN-Engineered-Cas (BEC) erfolgreich demonstriert hat. Es wird erwartet, dass dies den Weg für den potenziellen Einsatz der Genom-Editing-Technologie von BRAIN in sehr großen adressierbaren Märkten wie Tierzucht, Zelllinienentwicklung, Pharmakologie und Therapeutika ebnen wird. Das Unternehmen wird diese Technologie gemeinsam mit Partnern für eine Vielzahl von Endmärkten und Anwendungen weiterentwickeln.
Diese von BRAIN entwickelten Genom-Editing-Nukleasen werden bereits heute erfolgreich in Kundenprojekten des Geschäftsbereichs BioScience eingesetzt und dienen der Optimierung hocheffizienter mikrobieller Produzentenstämme, die die biologische Produktion in so genannten mikrobiellen Zellfabriken antreiben. Gemeinsam mit Partnern werden diese proprietären Genome Editing Nukleasen derzeit für Anwendungen in der Landwirtschaft, für pharmazeutische Zelllinien, marine Anwendungen und industrielle Produzentenstämme weiterentwickelt.
BRAIN-Engineered-Cas (BEC) und BRAIN-Metagenome-Cas (BMC) sind verschiedene Typen von Nukleasen, die sich durch ihre allgemeine Proteinstruktur und ihre Wirkungsweise auf die DNA unterscheiden. Daher können sie unterschiedliche Märkte und Anwendungen am effektivsten ansprechen. Im Juli 2021 hatte BRAIN die Identifizierung von rund 2.000 bisher ungenutzten zusätzlichen CRISPR-Nukleasen der Klasse 2 bekannt gegeben, die in-silico identifiziert wurden und das Potenzial haben, für die Genom-Editierung eingesetzt zu werden. BEC und BMC sind die führenden Nukleasen, die derzeit für das Genome Editing in verschiedenen Anwendungen entwickelt werden.
Leiter zeigt sich begeistertDer Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von BRAIN Biotech, Dr. Michael Krohn, zeigt sich begeistert: „Ich muss unserem wissenschaftlichen Team wirklich für das Erreichen dieses wichtigen Meilensteins danken. Das Engagement und die Geschwindigkeit, mit der das Team wissenschaftliche Durchbrüche vorantreibt, stimmen mich auch für die nächsten Entwicklungsschritte sehr optimistisch. Die Genomtechnik gilt weithin als eine der einflussreichsten Technologien dieses Jahrhunderts für eine fortschrittliche Gesundheitsversorgung, Ernährung und nachhaltige Produktion. An dieser Revolution aktiv mitzuwirken, motiviert das gesamte Team und schafft bedeutende Partnerschaften und Geschäftsmöglichkeiten. Wir werden nicht nur unser Portfolio an Genome-Editing-Nukleasen weiter ausbauen und den Anwendungsbereich erweitern, sondern auch in RNP-Target-Zellabgabesysteme und Verbrauchsmaterialien investieren, um den Kunden eine bequeme Anwendung unserer Technologie zu ermöglichen.‘
Blick auf das wirtschaftliche PotenzialFinanzvorstand Lukas Linnig betonte mit Blick auf das wirtschaftliche Potenzial: „Wir haben von Anfang an erklärt, dass die BEC/BMC-Technologie das Potenzial hat, für BRAIN und seine Stakeholder transformierend zu werden. Schon heute setzen wir unsere proprietäre Genome Editing-Technologie in unserem Geschäftsbereich BioScience ein und haben damit ein Alleinstellungsmerkmal für unsere wissenschaftlichen Dienstleistungen für Industriepartner geschaffen. Darüber hinaus können wir Meilensteine und Lizenzgebühren für unsere Auftragsforschung und das Geschäft mit Produzentenstämmen erzielen. Mit der Aktivierung und Bearbeitung von Säugetierzelllinien werden wir nun ein völlig neues Kapitel aufschlagen. Die größten adressierbaren Märkte sind Pharmakologie und Therapeutika. Wir können nun gemeinsam mit Partnern Lösungen und Produkte für diese sehr attraktiven Endmärkte entwickeln. Um unserer proprietären Genome-Editing-Technologie die größtmögliche wissenschaftliche Aufmerksamkeit und die finanziellen Mittel für ein signifikantes Wachstum zukommen zu lassen, werden wir in den kommenden Monaten die Gründung einer eigenständigen juristischen Einheit vorantreiben.