Der Kupferpreis hält sich auch in diesen volatilen Zeiten wacker auf hohem Niveau. Zuletzt kamen einfach zu viele schlechte Nachrichten vom physischen Markt. So bleibt die Produktion in Chile, dem mit Abstand größten Förderland, auf niedrigem Niveau und sinkt teilweise. Dort drohen nun auch in mehreren Minen Streiks, zuletzt meldete Antofagasta den Beginn eines Arbeitsausstands auf seiner Centinela-Mine in dem Andenstaat. Noch dazu rückte das Rohstoffteam der Deutschen Bank in einer aktuellen Studie die geopolitischen Aspekte in den Vordergrund. Kupfer wird schließlich in praktisch allen Wirtschaftszweigen benötigt, vom Bau, dem Energienetz, in der Industrie und selbst bei KI-Rechenzentren. Demnach kontrollieren die USA und China inzwischen direkt oder indirekt 70 % der globalen Kupferproduktion. Das sind schlechte Nachrichten für Europa und viele andere Regionen. Die Souveränität in der Rohstoff-Lieferkette bleibt ein heißes Eisen. Wir blicken auf dieses Spannungsfeld mit den Aktien von Power Metallic Mines, BHP und Southern Copper.