Die Coca-Cola-Aktie (WKN: 850663) lieben viele Einkommensinvestoren wegen ihrer Dividende. Vollkommen zu Recht. 60 Jahre beständig wachsende Ausschüttungen sind ein Qualitätsmerkmal. Der Konzern hat sich zudem von einem Abfüller zu einem Lizenzgeber mit Pricing-Power gegenüber abhängigen Abfüllbetrieben entwickelt. Es geht, wenn wir das Unternehmen betrachten, eigentlich kaum defensiver.
Doch ich habe ein Problem mit der Coca-Cola-Aktie. Es setzt bei der Bewertung an. Heute würde ich die Aktie jedenfalls nicht mehr kaufen. Das hängt einerseits mit der geringen Dividendenrendite von 2,5 % zusammen. Andererseits mit den Gewinnmultiplikatoren, die wir heute zahlen. Über allem steht außerdem die Frage, was passiert, wenn der Worst Case eintritt. Das ist meiner Meinung nach gar nicht so unwahrscheinlich. Sehen wir uns das an, ohne direkt den Teufel an die Wand zu malen.
Coca-Cola-Aktie: Bepreist für zweistelliges Wachstum!
Mein Problem fängt damit an, dass die Coca-Cola-Aktie aktuell ziemlich teuer erscheint. Die 2,5 % Dividendenrendite liegen deutlich über dem 10-Jahres-Mittelwert von 3,09 %. Wir zahlen im Moment eine Prämie von fast 24 %. Gerade für einen derart defensiven Lebensmittelkonzern ist das alles andere als wenig. Hinzu kommt, dass das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) mit einem Wert von rund 28,5 eher teuer ist. Der Wert lag in den letzten zehn Jahren eher bei 24. Eine gewisse Prämie ist auch hier enthalten.
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