Dividendenaktien müssen auch für wachstumsorientierte Tech-Investoren nicht langweilig sein. Microsoft (WKN: 870747) beweist seit Jahren, dass ein Technologiekonzern gleichzeitig hohe Wachstumsraten erzielen und seine Aktionäre regelmäßig am Erfolg beteiligen kann. 

Microsoft Dividende 25 Jahre

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Besonders spannend: Hinter der Dividende stehen längst nicht nur etablierte Softwareprodukte, sondern ein rasant wachsendes Cloud- und KI-Geschäft mit tiefen Burggraben. Genau diese Kombination macht Microsoft auch heute noch für langfristig orientierte Anleger interessant.

Die Dividende wächst – und das Kerngeschäft gleich mit

Microsoft ist längst weit mehr als Windows und Office. Im Geschäftsjahr 2026 steigerte der Konzern seinen Umsatz um 18 % auf fast 332 Mrd. US-Dollar. Der Nettogewinn kletterte sogar um 31 % auf fast 134 Mrd. US-Dollar. 

Noch bemerkenswerter ist die Entwicklung im Cloud-Geschäft. Hier kam die Microsoft Cloud im Gesamtjahr auf 214 Mrd. US-Dollar Umsatz, während Azure und andere Cloud-Dienste um beeindruckende 41 % zulegten.

Für Dividendeninvestoren ist das entscheidend, denn eine nachhaltige Ausschüttung ist langfristig vor allem dann attraktiv, wenn sie von steigenden Gewinnen und einem starken freien Cashflow getragen wird. Und das tut es bei Microsoft.

Microsoft Kennzahlen 20 Jahre Chart

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Der Tech-Gigant aus Redmond generierte im Geschäftsjahr 2026 einen Free Cashflow über zwölf Monate von fast 67 Mrd. US-Dollar und gab insgesamt mehr als 43 Mrd. US-Dollar über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Aktionäre zurück.

Und Microsoft erhöht die Dividende weiter. Im September 2026 beschloss der Verwaltungsrat eine Quartalsdividende von 0,98 US-Dollar je Aktie. Das entspricht einer Erhöhung um 8 % gegenüber der vorherigen Ausschüttung. Auf das Jahr hochgerechnet wären das 3,92 US-Dollar je Aktie, sofern die Quartalszahlung auf diesem Niveau bleibt.

Der eigentliche Wachstumstreiber sitzt allerdings in der Cloud und bei künstlicher Intelligenz. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 stieg der Azure-Umsatz um 43 %. Gleichzeitig überschritt Azure erstmals die Marke von 100 Mrd. US-Dollar Jahresumsatz. Microsoft 365 Copilot kam auf mehr als 30 Millionen zahlende Sitze.

Und ja, natürlich hat diese Wachstumsstrategie ihren Preis: Microsoft investiert massiv in Rechenzentren und KI-Infrastruktur. Das kann kurzfristig auf Margen und freien Cashflow drücken. 

Außerdem spüren Anleger inzwischen wieder etwas mehr Risiko bei Microsoft. Wenn KI-Agenten alles erledigen, braucht es dann noch einen Konzern wie Microsoft?

Für Anleger ist deshalb nicht allein die Dividendenrendite oder -historie entscheidend, sondern das Zusammenspiel aus Gewinnwachstum, Cashflow, Investitionen und der Standhaftigkeit des Burggrabens. Aber erst wenn die Bewertung zu dieser Kombination passt, könnte ein Investment infrage kommen.

Fazit: Microsoft zeigt, wie eine moderne Dividendenaktie aussehen kann

Microsoft ist keine klassische Hochdividendenaktie. Die Stärke liegt vielmehr in der Kombination aus einer steigenden Ausschüttung und einem weiterhin stark wachsenden Geschäft. 

Sollte Microsoft seine Burggräben verteidigen und die starke Position im Bereich Cloud und KI weiter ausbauen, könnte die Dividende zusätzlichen Spielraum für künftige Erhöhungen besitzen. Allerdings nur, wenn die KI-Ausgaben überschaubar bleiben.

Wer solche Aktien langfristig beurteilen will, sollte deshalb nicht nur auf die Dividendenrendite schauen. Entscheidend sind die Kennzahlen dahinter wie Umsatzwachstum, Margen, Cashflow, Verschuldung, Net Retention und mehr.

Der Artikel Diese Aktie ist bereits jetzt der beste Dividenden-Compounder der Tech-Branche – und wird noch besser! ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.