Krones (WKN: 633500) baut komplette Abfüll- und Verpackungslinien für die Getränke- und Lebensmittelindustrie und unsere These lautet, dass dieses Systemgeschäft mit hoher Service-Intensität auch schwache Jahre übersteht. In den vergangenen Jahrzehnten war die Krones-Aktie eine richtig gute Zinseszinsmaschine. Wir schauen uns anhand der Halbjahreszahlen die aktuelle Lage an – auch im Kontext des weiterhin sehr niedrigen KGV.
Krones-Aktie: Die wichtigsten Kennzahlen für Investoren
Der Auftragseingang stieg im ersten Halbjahr um 4,5 % auf 2,85 Mrd. Euro, allein im zweiten Quartal um 3,5 %. Spannend: Der VDMA meldet für den Fachzweig Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen im selben Halbjahr einen Bestellrückgang von 8 %. Krones liegt damit rund 12 Prozentpunkte über der eigenen Branche. Das Book-to-Bill-Ratio, also der Auftragseingang geteilt durch Umsatz, lag bei 1,05, der Auftragsbestand bei 4,32 Mrd. Euro.
Der ausgewiesene Umsatz sank um 0,4 % auf 2,71 Mrd. Euro, weil Währungseffekte mit rund 60 Mio. Euro belasteten. Währungsbereinigt bleibt ein Plus von 1,8 %. Die EBITDA-Marge (das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im Verhältnis zum Umsatz) verbesserte sich von 10,6 auf 10,8 %. Trotzdem fiel das Konzernergebnis um 4,7 % auf 138,9 Mio. Euro, das Ergebnis je Krones-Aktie von 4,60 Euro auf 4,39 Euro.
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