Die Dividende galt lange Zeit als schmückendes Beiwerk. In einer Zeit, in der Aktien noch aus Zertifikaten aus Papier bestanden, vergaßen viele ihre Gewinnbeteiligungen regelrecht. Oder sie lösten sie nicht ein, weil sie die Einreichung des sogenannten Kupons bei der Bank erforderten.
Heute erfolgt der Handel mit Aktien grundsätzlich digital. Das bedeutet, dass ein jeder Anleger seine Dividende auf das Verrechnungskonto gutgeschrieben bekommt. Ohne dass wir aktiv etwas tun müssen. Vergessen geht dadurch nicht. Aber hat die Dividende ihren Charakter als schmückendes Beiwerk abgelegt?
Zumindest könnte es eine gute Idee sein, diese Perspektive als langfristig orientierter Investor zu verfolgen. Lass uns das ein wenig näher erläutern.
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