Starbucks (WKN: 884437), eine der weltweit stärksten Kaffeemarken, kehrt zu seinen Wurzeln zurück und konzentriert sich wieder stärker auf die Kunden. Diese Idee mögen wir als langfristige Investoren und empfehlen die Starbucks-Aktie daher im Aktienkompass zum Kauf.

Der Systemgastronomie-Sektor ist nach wie vor von einem veränderten Konsumverhalten und hohem Kostendruck geprägt. Mit dem Transformationsplan „Back to Starbucks“ steuert Starbucks dagegen. Das Management hat Versäumnisse bei der US-Standortstrategie der letzten Jahre eingeräumt: Teilweise wurden falsche Standorte gewählt oder zu teure Umbauten realisiert. Deshalb werden unrentable Filialen geschlossen und das Filialwachstum in Nordamerika bis zum Geschäftsjahr 2027 moderat gehalten.

Starbucks-Aktie: Die Wachstumstreiber im dritten Quartal

Der konsolidierte Nettoumsatz sank im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 leicht um ein Prozent auf 9,3 Mrd. US-Dollar, was auf den Dekonsolidierungseffekt der China-Sparte zurückzuführen ist. Der Netto-Segmentumsatz in Nordamerika belief sich auf 7,4 Mrd. US-Dollar. Das flächenbereinigte Wachstum (Comparable Store Sales/Comps) in den USA lag bei 7,9 %. Treiber war eine ausgeglichene Kombination aus einem Transaktionswachstum von 4,2 % und einer Steigerung des Durchschnittsbons (Average Ticket) um 3,6 %. Preiserhöhungen trugen dabei weniger als einen Prozentpunkt zum Wachstum des Durchschnittsbons bei. Kanada schnitt beim flächenbereinigten Wachstum sogar noch besser ab als die USA. Die operative Marge im Segment Nordamerika stieg im Jahresvergleich um ca. 280 Basispunkte. Erstmals seit dem 1. Quartal FY24 konnte hier wieder eine Margenausweitung gegenüber dem Vorjahresquartal erzielt werden.

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