Wir setzen bei dem australischen Softwareunternehmen Atlassian (WKN: A3DUN5) darauf, dass die hohe Nachfrage nach den Tools rund um Zusammenarbeit, Projektmanagement und Softwareentwicklung die Umsätze und den Free Cashflow weiterhin mit deutlich zweistelligen Raten steigen lässt. Die nun verkündeten Zahlen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 (Q2 des Kalenderjahres 2026) untermauern dies eindrucksvoll und beenden ein „unglaubliches Geschäftsjahr“. Unglaublich ist auch die Reaktion der Atlassian-Aktie – dazu aber später mehr.

Wie fielen die Zahlen von Atlassian aus?

Der Umsatz legte im Quartal um 28 % zu. Da der Gesamtumsatz teils durch Einmaleffekte verzerrt ist, schauen wir lieber auf den Cloud-Umsatz. Dieses mittlerweile mit Abstand wichtigste Segment (69 % Umsatzanteil im Quartal) wuchs im abgelaufenen Jahresviertel um 31 % – nach 29 %, 26 % und 26 % in den vorherigen Quartalen. Im gesamten Geschäftsjahr 2026 stieg der Umsatz um 26 % auf 6,6 Mrd. US-Dollar.

Auch die Entwicklung von Free Cashflow und Gewinn im Quartal kann sich sehen lassen. Die Free-Cashflow-Generierung war gewohnt stark – dieser legte um 32 % im Quartal zu und belief sich im Gesamtjahr auf 1,3 Mrd. US-Dollar (-7 % aufgrund von höheren Aufwendungen für die Weiterentwicklung der Dienste und KI-Funktionen in den vorherigen Quartalen). Beim bilanziellen Gewinn lief es deutlich besser als zuvor. Atlassian generierte in den letzten Jahren aufgrund hoher aktienbasierter Vergütungen stetig bilanzielle Verluste. Im abgelaufenen Quartal war Schluss damit: Der bilanzielle GAAP-Gewinn sprang von -12 auf nun 134 Mio. US-Dollar, womit der Verlust im Gesamtjahr auf 54 Mio. US-Dollar schmolz. Treiber waren eine verbesserte Bruttomarge sowie leicht geringere Kosten.

Den vollen Artikel kannst du bei Aktienwelt360 lesen.

Der Artikel Verdreifachung seit April: So ist die Atlassian-Aktie heute bewertet! ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.