Viele Anleger fokussieren sich bei der Auswahl von Dividendenaktien voll und ganz auf die Dividendenrendite. Ein wichtiges Entscheidungskriterium, aber wahrscheinlich nicht das wichtigste.

Viel entscheidend für den Erfolg einer Dividendenaktie ist das Dividendenwachstum, vor allem wenn du dein Geld langfristig investierst. Mit dieser Aktie kannst du mit 10.000 € Startkapital nach 40 Jahren 37.000 € Dividende pro Jahr kassieren. Wie das geht, erfährst du hier.

Eine Dividendenmaschine

Ich will die Katze gleich aus dem Sack lassen und sagen, um welche Aktie es sich hier handelt. Es ist der Kreditkartenriese Visa (WKN: A0NC7B).

Visa gehört zu den besten Dividendentiteln der Welt. Das liegt zum einen an der hohen Dividendenkontinuität. Seitdem der Kreditkartenkonzern im Jahr 2008 mit der Ausschüttung von Gewinnen begonnen hat, hat er seine jährliche Dividende immer gesteigert.

Zum anderen gehören die langfristigen Dividendensteigerungen von Visa zu den höchsten der Welt. In den letzten zehn Jahren hat das Unternehmen seine Dividende im Schnitt um 17 % p.a. gesteigert.

Aus einem Schneeball wird eine Lawine

Das bringt uns zum einleitend gemachten Rechenbeispiel. Angenommen du stehst am Beginn deines Berufslebens und kannst erstmals 10.000 € investieren. Du willst dein Geld für die Rente ansparen und suchst dir die Visa-Aktie als langfristigen Dividendensteigerer aus.

Die anfängliche Dividende deines Investments ist sehr überschaubar. Mit einer Dividendenrendite von 0,7 % bekommst du (brutto) im ersten Jahr gerade mal 70 € von deiner Visa-Beteiligung ausgezahlt.

Aber aus diesem kleinen Schnellball wird über die Jahre eine gewaltige Dividendenlawine. Nach 40 Jahren werden aus diesen 70 € bei einem jährlichen Dividendenwachstum von 17 % 37.400 €. Pro Monat bekommst du also über 3.100 € an „Dividendenrente“ aus deiner Visa-Beteiligung.

Es kann so weitergehen

An der Fähigkeit von Visa, auch in Zukunft ein so hohes Dividendenwachstum aufrechtzuerhalten, habe ich nicht den geringsten Zweifel. Visa besitzt ein extrem gut skalierbares Geschäftsmodell mit geringem Risiko. Zudem operiert der Kreditkartenkonzern in einem stark konzentrierten Oligopol.

Das führt zu hohen operativen Margen und einem extrem hohen freien Cashflow. Noch dazu ist die Payout Ratio von Visa mit 20 bis 25% des Gewinns recht niedrig. Das Unternehmen hat demnach noch sehr viel Luft, seine Dividenden in Zukunft weiter zu steigern.

Der Artikel Mit 10.000 € Startkapital 37.000 € Dividende pro Jahr kassieren? Mit dieser Aktie geht das! ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.