Der KI-Boom bringt nicht nur Chip- und Cloud-Konzerne ins Rampenlicht. Auch die Energie-Infrastruktur wird zum Profiteur, denn gigantische Rechenzentren benötigen immer mehr Strom. Energy Transfer entwickelt sich dabei zunehmend zu einem wichtigen Erdgaslieferanten für die neue KI-Infrastruktur.
Erdgas für die Rechenzentren
Der US-Pipelinekonzern hat bereits mehrere bedeutende Verträge abgeschlossen. Für Oracle liefert Energy Transfer künftig rund 900.000 Mcf Erdgas pro Tag an drei US-Rechenzentren. Weitere Vereinbarungen bestehen unter anderem mit Nexus für einen KI-Hyperscale-Campus und mit Crusoe für einen 900-Megawatt-KI-Campus.
Auch indirekt profitiert Energy Transfer vom steigenden Strombedarf. So soll ein 20-jähriger Vertrag mit Entergy ab Ende 2028 mindestens 250.000 MMBtu Erdgas täglich liefern. Entergy benötigt zusätzliche Kraftwerkskapazitäten unter anderem für neue Rechenzentren von Meta in Louisiana.
Attraktives Wachstum
Für Energy Transfer ist das Geschäft besonders interessant, weil viele Projekte über vergleichsweise kurze Pipeline-Anbindungen an das bestehende Netz realisiert werden können. Gleichzeitig investiert der Konzern Milliarden in größere Leitungsprojekte wie Hugh Brinson und Desert Southwest, um die wachsende Nachfrage in Texas und Arizona zu bedienen.
Der KI-Boom kommt damit zu einem ohnehin starken Wachstum hinzu. Energy Transfer erwartet für 2026 ein bereinigtes EBITDA von 18,2 bis 18,6 Milliarden US-Dollar und will seine Ausschüttung langfristig um 3% bis 5% jährlich steigern.
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sharedeals.de lag früh richtig
Bei sharedeals.de steht Energy Transfer seit Jahresbeginn im Fokus und wurde mit mehreren bullischen Einschätzungen versehen. Immer wieder stellten wir die attraktive Dividendenrendite, das weitere Kurspotenzial und zunehmend auch die KI-Fantasie heraus. Zuletzt untermauerten wir im Juni die positiven Kursaussichten.
Die Aktie hat sich während unserer Begleitung stark entwickelt: Ausgehend von 16,59 US-Dollar zum Jahreswechsel kletterte Energy Transfer bis Ende August auf 21,51 US-Dollar – ein Plus von rund 30%. Zwischenzeitlich wurde mit 21,64 US-Dollar sogar ein neues 52-Wochen-Hoch erreicht und eine attraktive Dividende gezahlt.
Seit unserem ersten Kauftipp zu Jahresbeginn steht mittlerweile eine satte Rendite von rund 30% und darüber hinaus eine starke Dividende zu Buche. Zwar ist die Dividendenrendite durch den gestiegenen Kurs mittlerweile auf gut 6,3% gesunken, aber immer noch weit überdurchschnittlich.
Energy Transfer ist außerdem längst nicht mehr nur ein klassischer Dividendenwert. Die wachsende Erdgasnachfrage durch KI-Rechenzentren eröffnet dem Pipelinekonzern einen zusätzlichen Wachstumstreiber. Nach dem starken Kursanstieg ist die Aktie zwar kein Geheimtipp mehr, die Kombination aus Infrastruktur, Wachstum und Dividende bleibt jedoch bemerkenswert.
Tipp: In unserem exklusiven Rohstoff Anleger Club erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt.
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