
Der Roundhill Memory ETF (DRAM) hat die Dynamik verloren, die er noch vor einigen Monaten hatte, da die meisten Memory-Aktien zurückgekommen sind. Er ist auf $50.9 gefallen, damit 37 % unter seinem Allzeithoch. Dennoch gibt es Gründe, warum dieser Fonds in den kommenden Wochen oder Monaten eine Erholung erleben könnte.
DRAM könnte von der anhaltenden Akkumulation profitieren
Ein Grund, warum der DRAM-ETF kurz vor einem bullischen Ausbruch stehen könnte, ist, dass amerikanische Investoren den Fonds akkumulieren. Daten von ETF Db zeigen, dass seine Zuflüsse weiterkaufen, selbst während er sich in einem Bärenmarkt befindet.
Der Fonds verzeichnete am 7. August Zuflüsse in Höhe von $222 million, womit die Monatszuflüsse auf über $5.72 billion stiegen. Dieses Wachstum hat seine kumulierten Zuflüsse auf $23.79 billion gebracht, wodurch er zu den am schnellsten wachsenden Fonds dieses Jahres gehört. Er verwaltet nun $23.8 billion an Vermögen und gehört zu den meistgehandelten Fonds an der Wall Street.
Die anhaltende Akkumulation findet statt, obwohl die meisten enthaltenen Unternehmen weiterhin in einem Bärenmarkt sind. Micron stockist mehr als 30 % unter sein Allzeithoch gefallen, während südkoreanische Titel wie Samsung und SK Hynix dieses Jahr jeweils um 31 % bzw. 50 % von ihren Höchstständen zurückgegangen sind. Andere bedeutende Bestandteile wie SanDisk, Kioxia und Western Digital verzeichneten alle zweistellige Rückgänge.
Der AI-Boom beschleunigt sich
Ein weiterer Grund, warum der DRAM-ETF kurzfristig wieder ansteigen könnte, ist, dass sich der AI-Boom beschleunigt. Führende Unternehmen der Branche wie Microsoft, Alphabet, Meta Platforms und Amazon planen, dieses Jahr mehr als $750 billion auszugeben. Tesla und SpaceX bauen ihre Halbleiterfabrik in Texas, während Intel Mittel aufbringt, um seine Investitionen fortzusetzen.
Andere Unternehmen der Branche, wie CoreWeave, Nebius, Riot Platforms und MARA, planen, weiter zu investieren, da die Nachfrage steigt. Erst diese Woche schloss Anthropic einen $9 Milliarden Deal mit Riot Platforms ab.
Außerdem hat Nvidia ein Modell entwickelt, um den Boom bei Rechenzentren am Laufen zu halten. Es hat mit führenden Finanzinstituten wie Goldman Sachs, BlackRock und Brookfield eine $500 billion Vereinbarung getroffen, um seine Kunden zu finanzieren. Wenn dieses Modell funktioniert, würden Memory-Werte davon profitieren.
Alle diese Unternehmen veröffentlichten starke Ergebnisse
Darüber hinaus veröffentlichten alle Unternehmen im DRAM-ETF starke Finanzergebnisse. Microns Umsatz stieg auf über $40 billion, während SanDisks Umsatz im letzten Quartal um mehr als 300 % zulegte. SK Hynix, Samsung Electronics und Kioxia präsentierten einige der besten Zahlen überhaupt.
Besonders bemerkenswert ist, dass diese Firmen eine starke Zukunftsprognose abgegeben haben, unterstützt durch langfristige Verträge mit Unternehmen wie Microsoft und Meta Platforms. Beispielsweise hat SanDisk bedeutende Verträge mit Unternehmen wie Meta abgeschlossen, die Boden- und Deckelpreise für seine Memory-Produkte festlegen.
Gleichzeitig handeln die Unternehmen zu freundlichen Bewertungen. SanDisk hat ein Forward-KGV von 5.96, während Western Digital mit einem Vielfachen von 21 gehandelt wird. Micron, trotz starker Umsatz- und Margensteigerungen, weist ein Vielfaches von 11.8 auf.
DRAM-ETF technische Analyse

DRAM-ETF-Chart | Quelle: TradingView
Der Tageschart zeigt, dass der Roundhill Memory ETF in den kommenden Tagen oder Wochen wieder ansteigen könnte. Er hat eine umgekehrte Kopf‑Schulter‑Formation ausgebildet und befindet sich nun an der Nackenlinie. Der Relative‑Stärke‑Index (RSI) steigt weiter und steht kurz davor, das neutrale Niveau zu überqueren.
Deshalb wird der Fonds voraussichtlich in den kommenden Tagen einen starken bullischen Ausbruch erleben, womöglich bis zum wichtigen Widerstand bei $65. Ein Anstieg über dieses Niveau würde auf weitere Gewinne hindeuten, möglicherweise bis zum Allzeithoch.
The post DRAM: Darum dürfte dieses Micron-, SanDisk- und SK Hynix-ETF durchstarten appeared first on Invezz