
CORE ist auf rund $0.024 gefallen und wurde in den letzten 24 Stunden zwischen $0.02387 und $0.02449 gehandelt, nachdem ein 1,7 Millionen USD (ca. 1,4 Millionen €) Exploit, der auf die Allbridge Core Cross-Chain-Bridge abzielte, die Marktstimmung belastete.
Daten von CoinGecko zeigten, dass der Token im Tagesverlauf etwa 1.4% verloren hat, die Verluste sich auf 0.9% über die vergangene Woche, 5.6% über zwei Wochen und 9.7% im letzten Monat ausdehnten.
Obwohl der Angriff die Core-Blockchain oder den nativen CORE-Token nicht betraf, scheint die Namensähnlichkeit bei einigen Marktteilnehmern Verwirrung gestiftet zu haben.
Der Verkaufsdruck nahm zu, als die Nachrichten über den Exploit sich verbreiteten, und traf damit auf eine ohnehin schon schwache technische Ausgangslage des Tokens.
Der Vorfall veranlasste Allbridge, das Allbridge Core-Protokoll zu pausieren und Liquiditätsanbieter aufzufordern, Mittel aus den betroffenen Pools abzuziehen, während die Untersuchung läuft.
Laut Onchain-Analytics-Plattform Onchain Lens nutzte der Angreifer ein $1.12 million USDC-Flash-Darlehen von Kamino, um den USDC/USDT-Liquiditätspool von Allbridge Core zu manipulieren und schließlich etwa 1,7 Millionen USD (ca. 1,4 Millionen €) abzusaugen, bevor er die Mittel über Privacy-Protokolle von Solana nach Ethereum transferierte.
Während der Untersuchung erklärte Allbridge, der Exploit habe vorübergehend eine Arbitragemöglichkeit geschaffen, und bat jeden, der daraus Gewinn gezogen habe, die Mittel freiwillig zurückzugeben, um betroffene Liquiditätsanbieter zu entschädigen.
Auch wenn CORE nicht direkt von der Sicherheitslücke betroffen war, notierte der Token bereits in einem anhaltenden Abwärtstrend.
Die Kombination aus negativen Schlagzeilen, vorsichtiger Anlegerstimmung und einer ohnehin fragilen Chart‑Struktur scheint den jüngsten Rückgang verstärkt zu haben.
CORE-Preis-Analyse
Obwohl der Exploit die Core-Blockchain nicht betraf, blieb der Token unter Druck, da negative Stimmung mit einer bereits fragilen technischen Lage zusammenfiel.
Im Tageschart handelt CORE weiterhin unter seinen 20-, 50-, 100- und 200-tägigen exponentiellen gleitenden Durchschnitten (EMA) — eine bärische Konstellation, die darauf hindeutet, dass Verkäufer den längerfristigen Trend kontrollieren.

CORE/USDT 1-Tages-Chart. Quelle: TradingView.
Der 20‑Tage‑EMA liegt nahe bei $0.0249, gefolgt vom 50‑Tage‑EMA bei etwa $0.0274, womit unmittelbarer Widerstand über dem aktuellen Kurs verläuft.
Das Volume Profile Visible Range (VPVR) zeigt eine starke historische Handelsaktivität rund um die $0.024‑Region.
Damit ist diese Zone ein wichtiger Unterstützungsbereich, da Käufer dort zuvor Positionen aufgebaut haben.
Wenn dieses Niveau nicht hält, weist der Chart weiter unten relativ geringeres Handelsvolumen auf, was die Wahrscheinlichkeit eines Rückgangs in den Bereich $0.022–$0.023 erhöht, bevor stärkeres Kaufinteresse einsetzt.
Unterdessen deutet der 4‑Stunden‑Chart auf nachlassende Dynamik und nicht auf aggressiven Verkauf hin.

CORE/USDT 1-Tages-Chart. Quelle: TradingView.
Der Relative‑Stärke‑Index (RSI) ist auf etwa 36 gefallen, nähert sich damit dem überverkauften Bereich, bleibt aber über der Marke von 30, die häufig auf Erschöpfung der Verkäufer hinweist.
Der Average True Range (ATR) ist weiter gesunken, was darauf hinweist, dass die täglichen Kursschwankungen seit dem früheren Ausverkauf eingeengt wurden.
Sinkender ATR zusammen mit einem gedämpften RSI deutet darauf hin, dass die Volatilität abgekühlt ist, obwohl der Abwärtsdruck anhält.
Damit Käufer die Kontrolle zurückerlangen können, müsste CORE zunächst den 20‑Tage‑EMA nahe $0.0249 zurückerobern und anschließend den Widerstand um $0.0274, wo derzeit der 50‑Tage‑EMA liegt, überwinden.
Bis dahin deuten die Charts darauf hin, dass der Token anfällig für weitere Verluste bleibt, falls der mit dem Exploit ausgelöste Verkaufsdruck anhält.
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