
Der S&P 500 Index befindet sich weiterhin in einem Bullenmarkt und notiert auf einem Rekordhoch, getrieben von mehreren Katalysatoren: starken Unternehmensgewinnen und Anlegern, die den Iran‑Konflikt hinter sich lassen, ähnlich wie beim Ukraine‑Konflikt.
Er schloss die letzte Woche bei $7,473 und setzte den Aufwärtstrend auf RWA‑Plattformen wie Hyperliquid und Ondo fort. Hier die wichtigsten Katalysatoren für den SPX‑Index und seine führenden ETFs wie VOO, SPY und IVV.
S&P 500 Index steigt nach US‑Iran‑Abkommen
Der S&P 500 und seine führenden ETFs stehen diese Woche im Fokus, nachdem Trump ein neues Abkommen mit Iran angekündigt hat. Zwar sind die Details spärlich, doch es kursieren Gerüchte, wonach das Abkommen eine schrittweise Öffnung der Meerenge von Hormuz und die Beendigung der Blockade iranischer Häfen vorsieht.
Medienberichte deuten darauf hin, dass das Abkommen zudem einen 60‑tägigen Waffenstillstand vorsehen könnte, in dessen Verlauf die beiden Länder über ein Atomabkommen verhandeln sollen. Für den Aktienmarkt sind solche Entwicklungen wichtig, weil sie die Rohölpreise nach unten drücken würden, was wiederum die Verbraucher‑ und Produzentenpreise dämpfen würde.
Tatsächlich zeigen Daten, dass WTI‑ und Brent‑Rohölpreise auf Plattformen wie Hyperliquid und Aster stark eingebrochen sind.
Daher wird der S&P 500 Index auf neue Entwicklungen im Nahen Osten reagieren. Hält das Abkommen, dürfte der starke Aufwärtstrend kurzfristig anhalten.
Wichtige Unternehmenszahlen
Der S&P 500 Index hat sich in der laufenden Ergebnissaison gut gehalten, die bislang die beste seit Jahren ist. So veröffentlichte NVIDIA einige der besten Ergebnisse in der US‑Unternehmenswelt, mit einem Umsatzanstieg von 79% auf $81 billionen.
Das Unternehmen prognostizierte außerdem, im laufenden Quartal mehr als $91 billionen zu erzielen. Historisch ist NVIDIA (NASDAQ: NVDA) dazu geneigt, sehr vorsichtig zu prognostizieren, was häufig dazu führt, dass die Zahlen besser ausfallen als erwartet.
Insgesamt meldeten Unternehmen des S&P 500 Index ein starkes Gewinnwachstum von 28%, der höchste Wert seit 2021.
Diese Woche werden einige führende Unternehmen ihre Zahlen veröffentlichen. Besonders zu beachten sind Softwarefirmen wie Salesforce, Autodesk, MongoDB, Okta, Snowflake und Synopsys.
Weitere wichtige Titel sind Marvell Technology, Dell und AutoZone. Zwar sind dies große und bedeutende Unternehmen, ihr Einfluss auf den Gesamtmarkt dürfte jedoch begrenzt sein.
USA veröffentlichen wichtige makroökonomische Daten
Der S&P 500 Index wird außerdem auf wichtige makroökonomische Daten aus den USA reagieren, die der Federal Reserve bei ihrer nächsten Zinsentscheidung als Entscheidungsgrundlage dienen.
Am Montag werden keine Wirtschaftskenndaten veröffentlicht, da die US‑Märkte für das Memorial‑Day‑Wochenende geschlossen sind. Die erste wichtige Kennzahl ist am Dienstag der Konsumentenvertrauensbericht. Dieser Wert ist entscheidend, da die Konsumausgaben den größten Anteil am US‑BIP ausmachen.
Am Donnerstag veröffentlichen die USA zudem den neuesten Bericht zu den persönlichen Konsumausgaben (PCE). Analysten erwarten einen Wert von über 3%, da die Energiepreise stark gestiegen sind.
Der Index wird auch auf Aussagen wichtiger Fed‑Vertreter reagieren, etwa Michele Bowman, Lisa Cook, Lori Logan und Raphael Bostic.
Dennoch dürften diese Aussagen und Daten nur begrenzte Auswirkungen auf den Aktienmarkt haben, da die Anleger ihre Fed‑Erwartungen bereits eingepreist haben. Analysten gehen nun davon aus, dass die Fed die Zinsen dieses Jahr anheben wird, sofern die Energiepreise auf einem erhöhten Niveau bleiben.
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