
Uniswap (UNI) legte am Mittwoch etwas zu, als Käufer den Token der dezentralen Börse zurück in Richtung einer markanten Widerstandszone drückten und damit nach jüngster Schwäche Erleichterung brachten.
Der UNI-Token notierte zum Zeitpunkt der Berichterstattung bei rund $3.60, etwa 4 % höher als in den vorangegangenen 24 Stunden.
Damit gehörte Uniswap zu den stärkeren Tagesperformern, doch technische Indikatoren und On-Chain-Kennzahlen deuten darauf hin, dass dem Token vor einer klaren Rückkehr in eine bullische Entwicklung noch Gegenwind begegnen könnte.
Uniswap verzeichnet Gewinne
Der Intraday-Gewinn von UNI folgt auf die Erholung von den dieswöchigen Tiefs um $3.35.
Der Rückgang der Verkaufsdynamik dürfte den Rebound begünstigt haben; CoinMarketCap-Daten zeigen, dass das Intraday-Handelsvolumen um etwa 22 % gesunken ist.
Der Token peilt Zugewinne im Zuge neuer Wal-Aktivität an: Zwei Wallets haben kürzlich mehr als 656,330 UNI für rund $2.33 million akkumuliert.
Der Kauf deutet darauf hin, dass sich Bullen vor einem möglichen Ausbruch positionieren könnten.
Was das technische Setup angeht, erfolgt der Anstieg vor dem Hintergrund nachlassender Liquidationen und dünnerer Orderbücher.
Das Open Interest in den Derivatemärkten hat sich ebenfalls beruhigt und ist um rund 0.43 % gesunken – ein Umstand, den Händler oft als Abnahme der spekulativen Hebelwirkung werten, was extreme Kursausschläge in beide Richtungen dämpfen kann.
Uniswap-Preisprognose: Verkaufssignal bleibt bestehen
Die Erholung von UNI verläuft jedoch schrittweise statt explosiv, und ein erneuter Test der jüngsten Hochs um $3.65–$3.75 könnte verpuffen.
Tatsächlich liegen die aktuellen Kursniveaus nahe einer Angebotszone, die zuvor Aufwärtsdynamik begrenzt hat.
Der Tageschart zeigt beispielsweise, dass das technische Gesamtbild zwar auf eine Kaufgelegenheit hindeutet, der Kurs aber unter wichtigen gleitenden Durchschnitten verweilt.
Wie der untenstehende Chart zeigt, konvergieren die 100-Tage- und 200-Tage-EMA in der Nähe der aktuellen Handelszone.
Derzeit bilden sie eine Angebotsmauer, die historisch Aufwärtsbewegungen begrenzt hat.
Der Relative-Stärke-Index (RSI) befindet sich jedoch im neutralen Bereich, was darauf hindeutet, dass noch Raum für weiteres Aufwärtspotenzial besteht.
Auch die Ichimoku-Basislinie liegt in einer neutralen Zone, was das Fehlen eines klaren Trends untermauert.

Ein gemischter technischer Ausblick zeichnet somit sowohl ein anhaltendes Verkaufssignal aus längerfristiger Positionierung und der Ausrichtung der gleitenden Durchschnitte als auch ein mögliches Aufwärtspotenzial.
Praktisch könnte der Token die Widerstandszone testen, bevor er wieder zurückfällt.
Seit dem Rutsch unter $4.20 Ende Januar bewegt sich UNI in einem horizontalen Kanal; Seitwärtsbewegungen könnten anhalten, falls Käufer kein neues Volumen zuführen.
Setzen Verkäufer die Kontrolle wieder durch, könnten die Kurse auf die jüngsten Tiefs zurückfallen.
Kurzfristig sind die technischen Schlüsselbereiche $3.75–$4.10 zu beobachten; sie entsprechen den jüngsten Hochs und der vorherigen Angebotszone.
UNI erreichte im Dezember 2025 ein Hoch von $6.20. Falls der Verkaufsdruck zunimmt, könnte Unterstützung im Bereich $2.90–$3.00 liegen, Niveaus, die mit einem früheren Konsolidierungsbereich übereinstimmen.
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