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US-Bergbauunternehmen für Seltene Erden stehen heute (18. Mai) unter massivem Druck aufgrund einer Kombination aus nachgebenden globalen Rohstoffpreisen, geopolitischen Schlagzeilenverschiebungen und unternehmensspezifischen Angebotsrisiken.

MP Materials (MP) und USA Rare Earth (USAR) – zwei davon, an denen die Trump-Administration direkt Beteiligungen hält – verlieren jeweils mehr als 10 % zum Zeitpunkt der Berichterstattung.

Diplomatische Verschiebungen treiben Seltene-Erden-Aktien nach oben

Der primäre Katalysator, der die Seltene-Erden-Aktien am Montag nach unten treibt, ist politischer Natur.

Experten gehen davon aus, dass aus dem Treffen zwischen Trump und Xi in Peking ein mögliches US‑China-Abkommen über Seltene Erden hervorgehen könnte.

Da das jüngste Bewertungsplus der Branche stark auf einer geopolitischen Knappheitsprämie beruhte — genährt durch Befürchtungen schwerer chinesischer Exportbeschränkungen — hebt jeder Fortschritt in Richtung einer bilateralen Handelsstabilisierung diese Risikoaufschläge unmittelbar auf.

Die Preise für Seltene Erden haben sich in den letzten Wochen abgeschwächt

Die makroökonomische Schwäche verstärkend, ist Pekings offizieller Preisindex für Seltene Erden auf etwa 259 gefallen und damit deutlich von seinem Höchststand von über 300 zurückgegangen.

Da China nach wie vor eine überlegene Marktführerschaft in der Verarbeitung innehat, wirkt die Schwäche seines Index kurzfristig als Belastung für das globale Sentiment, weshalb MP und USAR heute im „roten Bereich“ liegen.

Warum die MP Materials-Aktie heute nachgibt

Insbesondere die Aktien von MP Materials werden zudem durch Angebotsseitendruck belastet.

Der Trust von CEO und Vorsitzendem James Litinsky reichte Formular 144 ein, um weitere 150.000 Aktien zu liquidieren, aufbauend auf den bereits zu Monatsbeginn verkauften 300.000 Aktien.

Im vergangenen Quartal überstieg das gesamte Insider‑Verkaufsvolumen 43 Mio. USD.

Obwohl viele dieser Verkäufe im Rahmen vorab festgelegter 10b5-1-Pläne nach dem Q1-Gewinnanstieg durchgeführt werden, veranlasst das optisch hohe Volumen der Geschäftsführerverkäufe institutionelle Anleger kurzfristig zu Gewinnmitnahmen.

Risk-off-Stimmung verstärkt den Druck auf Seltene-Erden-Titel

Ein globales Risk-off-Umfeld trägt ebenfalls zum Ausverkauf der US-Seltene-Erden-Aktien am 18. Mai bei.

Anhaltend hohe Energiekosten im Zusammenhang mit dem anhaltenden Konflikt im Nahen Osten schüren weiterhin Inflationsängste, treiben die globalen Anleiherenditen nach oben und stärken den US-Dollar.

Dieses makroökonomische Umfeld hat eine Rückabwicklung über das breitere Metallspektrum ausgelöst – auch Kupfer‑ und Goldförderer sind heute von umfangreichen Positionsauflösungen betroffen.

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Trotz des technischen Einbruchs betonen Experten, dass die strukturelle Untergrenze für die heimischen Seltene-Erden-Titel weitgehend intakt bleibt.

MP Materials beispielsweise verfügt weiterhin über seinen zehnjährigen, vom US-Verteidigungsministerium (DoD) gestützten Vertrag, der einen ungefähren Preisboden von $110/kg für NdPr sichert, sowie über langfristige kommerzielle Abnahmeverträge mit Apple und GM, während es seine „10X“-Magnetfabrik in Texas in Betrieb nimmt.

Kurz gesagt: Die heute Morgen beobachtete Kursbewegung spiegelt eher eine klassische Abkühlung des „überdehnten Sentiments“ wider als eine Beeinträchtigung der zugrunde liegenden Mechanik der heimischen Lieferkette.

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