Früher an später denken. Mit dieser Haltung haben wir Deutschen millionenfach vorgesorgt. Sparpläne für die Rente, Bausparverträge für das Eigenheim, Gold für ganz schlechte Zeiten und nun die nächste logische Stufe der Vorsorge: der Benzinsparplan mit staatlicher Förderung.
Von Meinrad Müller
Was früher nur der Traum vom Häuschen war, ist heute auch die Hoffnung, den eigenen Wagen auch in zehn Jahren noch bewegen zu können. Benzin ist flüssige Freiheit, und Freiheit will in Deutschland gut geplant sein.
Der neue deutsche Benzinspargedanke
Der Benzinsparplan fügt sich nahtlos ein in diese Tradition. Bereits ab 20 (bis 100) Euro im Monat kann ein Jugendlicher beginnen, sich seine spätere Beweglichkeit zu sichern. Der volle Tank entscheidet heute darüber, ob man einfach losfahren kann oder eine Busfahrkarte braucht.
Benzinsparpläne bei Mineralölwelt in guten Händen
Während klassische Sparpläne breit gestreut investieren, geht der Benzinsparplan den direkten Weg. Die Beiträge fließen gezielt in die Energiebranche, zum Beispiel über den United States Oil Fund, der den Ölpreis nahezu unmittelbar abbildet. Der Sparer beteiligt sich damit an genau jener Quelle, aus der später die eigene Tankfüllung stammt. Das Modell hat eine gewisse Eleganz. Wer heute in Öl investiert, tankt morgen nicht nur, er verdient im besten Fall sogar daran. Aus dem Kunden wird ein stiller Teilhaber.
Je früher, desto freier
Der Einstieg ist bewusst so gewählt, dass er wirkt. Bereits 50 Euro im Monat sind eine ernsthafte Grundlage. Wenn Eltern und Großeltern mithelfen, können daraus auch 100 Euro werden, und damit wächst über die Jahre ein kleines Polster heran. Dieses Polster entscheidet später, ob die „Freude am Fahren“ überhaupt noch möglich ist. Ob ein junger Mann eine Fahrt zu seiner Freundin unternehmen kann, kann über das Schicksal unseres Volkes entscheiden. Im Hinblick auf das negative deutsche Bevölkerungswachstum ist das ein ganz entscheidender Faktor. Wenn nicht mehr zusammenkommen kann, was zusammengehört, sinkt die Geburtenrate weiter.
Vorsorge mit dem Rentner-Benzinsparplan
Nicht nur Jugendliche profitieren von diesem Benzinsparplan. Gerade Menschen auf dem Land, die auf ihr Auto angewiesen sind, erkennen schnell den praktischen Nutzen. Wer ab dem 50. Lebensjahr beginnt, regelmäßig in einen Benzinsparplan einzuzahlen, kann sich im Ruhestand ein Stück Alltag sichern. Der Weg zum Arzt, zum Einkauf oder zu Kindern und Enkeln bleibt möglich, auch wenn die versteuerte Restrente knapp bemessen ist. Frühzeitige staatliche Förderung sicherte die Möbilität von Millionen Bürgern, nicht nur vor 12 Uhr. Und über die Mineralölsteuern flösse ein Großteil wieder zurück. Win-win, wenn man es genau betrachtet.
Bremse vor dem Untergang
Deutschland spart sich nicht mehr in den Wohlstand hinein, so wie früher, sondern Schritt für Schritt in eine Bremse vor dem Untergang. Und vielleicht ist genau das die ehrlichste Form der Vorsorge, die dieses Land je hervorgebracht hat.
Meinrad Müllers Blog: www.info333.de/p
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