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Die Landschaft der sozialen Medien hat sich diese Woche heftig verändert, als eine Verkaufswelle Milliarden an Marktkapitalisierung auslöschte.

Der Auslöser? Ein wegweisender juristischer Schlag: Eine Jury in Kalifornien befand Google und Meta Platforms in einem hochkarätigen „Sucht durch soziale Medien“-Prozess für fahrlässig, was Befürchtungen über eine kostspielige regulatorische Neuausrichtung auslöste.

Mitte des Ausverkaufs hat jedoch ein ranghoher Wells-Fargo-Experte – Ken Gawrelski – einen klaren Favoriten identifiziert.

In einer Research-Note vom 27. März nannte er die Google-Aktie als die beste Kandidatin, um „im Rücksetzer zu kaufen“ – mit Verweis auf ihre unvergleichlichen strukturellen Vorteile und ein Bewertungsmultiple, das trotz jüngster Turbulenzen attraktiv bleibt.

Google-Aktie ist besser aufgestellt, um das Urteil zu verkraften

Das Urteil aus Los Angeles gegen Meta und Google, das einem Kläger 6 Millionen Dollar wegen suchtfördernder Funktionen zusprach, löste am 26. März Schockwellen durch die Social-Media-Branche aus.

Während die Schadensersatzzahlung für ein Billionen-Dollar-Unternehmen nur ein „Rundungsfehler“ ist, könnte der juristische Präzedenzfall verpflichtende Plattform-Neugestaltungen für YouTube und Instagram erzwingen.

Es ist jedoch vernünftig anzunehmen, dass GOOGL-Aktien im Vergleich zu ihren Peers einzigartig geschützt sind.

Im Gegensatz zu Meta, das nahezu ausschließlich auf soziale Interaktion setzt, ist das Imperium von Google über Suche, Infrastruktur und Unternehmenssoftware diversifiziert.

Das bedeutet: Selbst wenn Google gezwungen wäre, von suchtfördernder Nutzerbindung zu sinnvollen Interaktionen zu wechseln, wäre der Übergang für die Margen weniger schmerzhaft, da die Kernumsätze aus Search durch Nutzerintention – nicht durch gedankenloses Scrollen – getrieben werden.

Kurz: Der Konzern dürfte den juristischen Wandel effektiver absorbieren als reine Social-Media-Wettbewerber.

GOOGL-Aktien profitieren von Dominanz im KI-Wettlauf

Über die rechtliche Widerstandsfähigkeit hinaus sieht Wells Fargo Google als eine „gespannte Feder“, aufgrund seiner dominanten Stellung in der Revolution der künstlichen Intelligenz (KI).

Am Freitag behielt Ken Gawrelski seine Einstufung „Overweight“ für Alphabet Inc. bei und hob sein Kursziel auf $297 an, was ein weiteres Aufwärtspotenzial von rund 45 % signalisiert.

Seiner Ansicht nach sollten sich Anleger mit Google-Aktien eindecken, da sie „alle Bausteine besitzen, um ein KI-Gewinner zu sein, mit einer branchenführenden Kapazitätsposition zur Unterstützung interner Bemühungen (Search, Gemini) und zur Monetarisierung nach außen über GCP, ein breites Vertriebsnetz und umfangreiche Konsumentendaten“.

Wells Fargo erwartet, dass künstliche Intelligenz das gesamte adressierbare Marktvolumen (TAM) des Unternehmens deutlich ausdehnen wird, insbesondere da es seine Position in Search weiter stärkt.

Wie Anleger Alphabet Inc. beim jüngsten Kursrücksetzer handeln sollten

Alphabets Strategie besteht darin, seine enorme Rechenkapazität zu nutzen, um neue Ertragsquellen zu erschließen.

Ein zentraler Treiber ist das Geschäft mit Anthropic, das dem KI-Unternehmen Zugang zu einer Million maßgeschneiderter Tensor Processing Units (TPUs) gewährt. Das wird in diesem Jahr $2.5 billion an margenstarken Umsätzen generieren und bis 2027 weitere $7.5 billion.

Gleichzeitig stärkt Googles jüngste Übernahme von Wiz im Wert von $32 billion seine Cloud-Plattform mit „elitärer“ Sicherheitstechnik, die entscheidend ist, um Unternehmenskunden für KI zu gewinnen.

Setzt man all das zusammen mit einem attraktiven 25-fachen Forward-KGV, beginnt die GOOGL-Aktie wie eine seltene Gelegenheit zu wirken, die sowohl Sicherheit als auch explosives Wachstumspotenzial bietet.

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