Circle urges EU to ease crypto access rules under market integration package

Circle hat die Europäische Kommission aufgefordert, die Hürden für Institute zu senken, die mit Anbietern von Krypto-Asset-Dienstleistungen zusammenarbeiten möchten. Damit reagiert das Unternehmen auf das vorgeschlagene Market Integration Package.

Die Politik zielt darauf ab, die Kapitalmärkte zu vertiefen und den Übergang zu einem stärker digital integrierten Finanzsystem zu beschleunigen.

In seiner Stellungnahme vom 20. März erklärte der Stablecoin-Emittent, der Vorschlag sei ein Fortschritt, enthalte jedoch weiterhin strukturelle Hürden, die die Adoption einschränken könnten.

Er wies auf Bedenken hinsichtlich Schwellenwerten, Marktzugang und regulatorischem Umfang hin und argumentierte, dass Anpassungen erforderlich seien, um eine breitere Teilnahme und eine reibungslosere Integration zwischen traditioneller Finanzwirtschaft und blockchainbasierter Infrastruktur zu gewährleisten.

MIP-Rahmen und Krypto-Zugang

Das Market Integration Package zielt darauf ab, das europäische Finanzsystem zu stärken, indem Marktvernetzung und Effizienz verbessert werden.

Circle erklärte, die Initiative könne dazu beitragen, mehr Klarheit darüber zu schaffen, wie Krypto-Assets behandelt werden, insbesondere in Bereichen wie der Verwendung als Sicherheiten.

Das Unternehmen wies auf Lücken im aktuellen System hin, insbesondere beim Zugang für Institute.

Es argumentierte, dass eine Senkung der Eintrittsbarrieren für Anbieter von Krypto-Asset-Dienstleistungen mehr Teilnehmern ermöglichen würde, sich in regulierten Umgebungen mit digitalen Assets zu beschäftigen.

Dies könnte wiederum tiefere Liquidität und aktivere Sekundärmärkte fördern.

MiCA-Vorschriften und rechtliche Klarheit

Europas wichtigster Krypto-Rahmen, die Markets in Crypto-Assets-Verordnung (MiCA), trat im Dezember 2024 in Kraft.

Während sie ein einheitliches Regelwerk bietet, haben einige Rechtsexperten Bedenken hinsichtlich ihrer Auslegung und der uneinheitlichen Anwendung in den Mitgliedstaaten geäußert.

Circle sagte, das neue Paket könne die bestehenden Regeln ergänzen, indem es klärt, wie Krypto-Assets innerhalb der Finanzmärkte verwendet werden können.

Indem die Kommission Unsicherheiten hinsichtlich Sicherheiten und Abwicklung anspricht, könnte sie Fragmentierung verringern und die Konsistenz zwischen den Rechtsordnungen verbessern.

EMT-Schwellenwerte und Abwicklungsbarrieren

Ein zentrales Problem, das Circle ansprach, betrifft E-Money-Tokens, die für die Pläne der Kommission zur digitalen Abwicklung zentral sind.

Das Unternehmen argumentierte, dass die aktuellen Schwellenwerte gemäß der Verordnung über zentrale Verwahrstellen die Teilnahme einschränken, indem die Abwicklung auf als signifikant eingestufte Tokens beschränkt wird.

Laut Circle entsteht dadurch ein struktureller Engpass.

Es warnte, dass euro-denominierte Tokens auf absehbare Zeit wahrscheinlich nicht diese Schwellenwerte erreichen und damit faktisch von einer breiteren Nutzung ausgeschlossen wären.

Das Unternehmen beschrieb dies als Kreislauf: begrenzter Zugang verhindert Wachstum; fehlende Skalierung verhindert die Erfüllung der Voraussetzungen.

Zur Lösung empfahl Circle die Einführung flexiblerer Schwellenwerte, die sich an Faktoren wie Marktdurchdringung und Liquiditätsbedingungen orientieren.

Es sagte, dass aufsichtsrechtliche Bewertungen eine größere Rolle bei der Bestimmung der Zulassung spielen sollten, statt starrer Größenanforderungen.

Wachstum von EURC und Grenzen des DLT‑Regimes

Circle hob außerdem hervor, dass das Pilotregime für Distributed-Ledger-Technologie (DLT) überdacht werden müsse.

Derzeit beschränkt der Rahmen Geldkonten auf Kreditinstitute und zentrale Verwahrstellen und schließt Krypto-native Anbieter aus.

Das Unternehmen argumentierte, dass eine Ausweitung des Zugangs für Anbieter von Krypto-Asset-Dienstleistungen besser widerspiegeln würde, wie digitale Märkte funktionieren.

Dies könnte die Nutzung von Stablecoins wie dem eurogedeckten EURC neben dem an den US-Dollar gebundenen USDC in regulierten Systemen unterstützen.

Circle stellte fest, dass derzeit kein euro-denominiertes Token auch nur annähernd die bestehenden Schwellenwerte erfüllt, was die Notwendigkeit einer Reform unterstreicht, falls solche Vermögenswerte in Europa skalieren sollen.

Circle sagte, dass die Angleichung der traditionellen Finanzwirtschaft an die Blockchain-Infrastruktur durch verhältnismäßige Regulierung Effizienzgewinne freisetzen und die Liquidität in der Region verbessern könnte, wodurch die EU für ein stärker integriertes digitales Finanzsystem positioniert würde.

The post Circle fordert EU auf, Krypto-Regeln im MIP zu lockern und benennt Hürden appeared first on Invezz