Crypto.com cuts jobs as AI push reshapes crypto exchange workforce

Crypto.com hat seine Belegschaft um rund 12 % reduziert, während das Unternehmen die Verlagerung hin zu Künstlicher Intelligenz in allen Geschäftsbereichen beschleunigt.

Die in Singapur ansässige Börse bestätigte die Entlassungen am March 19, wobei CEO Kris Marszalek die Maßnahme als notwendigen Schritt darstellte, um sich an ein an KI ausgerichtetes Geschäftsmodell anzupassen.

Mit mehr als 4.000 Mitarbeitenden vor den Kürzungen entspricht die Reduzierung rund 480 Stellen.

Die Entscheidung reiht Crypto.com in eine wachsende Gruppe von Krypto-Unternehmen ein, die ihre Organisation um Automatisierung und maschinelles Lernen herum umgestalten, da Konkurrenz- und Kostendruck Plattformen dazu zwingt, ihr Skalierungs- und Betriebsmodell zu überdenken.

https://twitter.com/kris/status/2034539285232398798

KI-Strategie treibt Personalabbau

Marszalek sagte, die betroffenen Rollen stünden nicht mehr im Einklang mit der künftigen Ausrichtung des Unternehmens, da Crypto.com KI in zentrale Prozesse integriert.

Die Restrukturierung spiegelt einen breiteren Wandel in der Organisation von Teams bei Börsen wider, mit Fokus auf Automatisierung, Datenanalyse und operativer Effizienz.

Die Ankündigung baut auf früheren Signalen des Unternehmens auf.

Im Februar erwarb Crypto.com die Domain AI.com für $70 million, was seine Absicht unterstreicht, seine Präsenz im Bereich der Künstlichen Intelligenz auszubauen.

Die Maßnahme deutete darauf hin, dass KI nicht nur ein unterstützendes Werkzeug, sondern ein zentrales Element der langfristigen Strategie ist.

Der Personalabbau folgt auf diese strategische Neuausrichtung, während das Unternehmen Ressourcen auf Technologien umschichtet, die schnellere Ausführung und verbesserte Skalierbarkeit ermöglichen.

Gemini setzt Präzedenzfall für KI-bedingte Entlassungen

Crypto.com ist nicht die erste Kryptobörse in diesem Jahr, die Entlassungen direkt mit der Einführung von Künstlicher Intelligenz begründet.

Gemini ergriff eine ähnliche Maßnahme am February 5 und strich 25 % seiner Belegschaft.

Diese Umstrukturierung erfolgte vor dem Hintergrund weitreichenderer geschäftlicher Herausforderungen.

Gemini zog sich aus Märkten wie dem Vereinigten Königreich, der EU und Australien zurück und meldete zudem einen Quartalsverlust von $159.5 million.

Das Unternehmen verwies außerdem auf KI-getriebene Produktivitätssteigerungen als einen Faktor hinter der Entscheidung, die Mitarbeiterzahl zu reduzieren.

Die Parallele zwischen den beiden Unternehmen legt nahe, dass KI-geführte Umstrukturierungen sich als verbreitete Strategie unter Börsen herausbilden, die ihre Abläufe straffen und wettbewerbsfähig bleiben wollen.

Branchenweiter Wandel hin zur Automatisierung

Die Entlassungen bei Crypto.com und Gemini spiegeln einen breiteren Trend bei Krypto- und Fintech-Unternehmen wider.

Unternehmen setzen zunehmend auf Künstliche Intelligenz, um Arbeitsabläufe zu optimieren und Kosten zu senken.

Block Inc. strich Ende Februar fast 4.000 Stellen und verband die Maßnahme ausdrücklich mit der Einführung von KI.

Auch Messari hat sich um einen KI-zuerst-Ansatz herum neu organisiert, während die Algorand Foundation ihre Belegschaft um 25 % reduzierte und teilweise den Anstieg der Künstlichen Intelligenz als Begründung angab.

Diese Welle von Umstrukturierungen zeigt, dass KI nicht nur die Produktentwicklung, sondern auch die Allokation von Personalressourcen verändert.

Effizienzgewinne unter Beobachtung

Nicht alle großen Börsen sind dem gleichen Weg gefolgt.

Binance, Coinbase und Kraken haben bisher keine ähnlichen, mit Künstlicher Intelligenz begründeten Entlassungen angekündigt.

Die Effektivität dieser Personalabbauten hängt davon ab, ob KI die von den Unternehmen erwarteten Effizienzgewinne liefern kann.

Wenn mehr Unternehmen dieses Modell erproben, könnten die Ergebnisse die Verbreitung dieses Ansatzes in der gesamten Kryptoindustrie beeinflussen.

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