CLARITY Act talks slow as banks oppose stablecoin incentive rules, with the SEC preparing an April roundtable on US crypto regulation.

Die Bemühungen, den CLARITY Act voranzubringen, ein bedeutendes US-Gesetz zur Schaffung klarerer Regeln für den Markt für digitale Vermögenswerte, haben sich verlangsamt, nachdem Banken Einwände gegen einen Vorschlag erhoben hatten, der Belohnungen für Stablecoin-Nutzer vorsieht.

Der Streit hat die Verhandlungen zwischen Gesetzgebern, Aufsichtsbehörden und Marktteilnehmern erschwert.

Der Gesetzentwurf wurde im Juli vom Repräsentantenhaus verabschiedet und galt als Schritt zur Beseitigung regulatorischer Unklarheiten rund um Kryptowährungen. Allerdings hat sich der Streit um Stablecoin-Anreize als zentrales Hindernis herauskristallisiert.

Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf einen bevorstehenden Rundtisch, der von der US Securities and Exchange Commission organisiert wird.

Politiker und Branchenvertreter werden erörtern, wie digitale Vermögenswerte reguliert werden sollten und ob der Gesetzentwurf wieder an Fahrt gewinnen kann.

https://twitter.com/BSCNews/status/2029685496155152837

Pläne für den regulatorischen Rahmen

Der CLARITY Act wurde entwickelt, um zu definieren, wie digitale Vermögenswerte in den Vereinigten Staaten beaufsichtigt werden sollten.

Nach dem vorgeschlagenen Aufbau würden digitale Commodities wie Bitcoin der Aufsicht durch die Commodity Futures Trading Commission unterliegen.

Krypto-Assets, die die Definition von Wertpapieren erfüllen, würden weiterhin unter die Zuständigkeit der US Securities and Exchange Commission fallen.

Gesetzgeber, die den Entwurf unterstützen, sagen, diese Aufteilung könne Verwirrung über regulatorische Zuständigkeiten beseitigen.

Das System hat Unternehmen häufig in Unsicherheit gelassen, ob ihre Produkte unter Commodity-Regeln oder Wertpapierregelungen fallen.

Ein klarerer Rahmen soll Krypto-Unternehmen helfen, innerhalb der gesetzlichen Grenzen zu agieren, und den Aufsichtsbehörden Werkzeuge an die Hand geben, um Risiken auf dem Markt für digitale Vermögenswerte zu überwachen.

Streit um Stablecoin-Anreize

Die Verhandlungen stockten wegen Uneinigkeit darüber, ob Stablecoin-Emittenten Nutzern Anreize anbieten dürfen.

Krypto-Unternehmen wollen Anreize in Höhe von rund 3 bis 4% anbieten, um Nutzer anzuziehen und die Akzeptanz digitaler Zahlungen auszuweiten.

Banken lehnen die Idee ab. Sie argumentieren, dass das Anbieten von Anreizen für das Halten von Stablecoins Kunden dazu veranlassen könnte, Gelder von Bankeinlagen in Krypto-Wallets zu verlagern.

Einige Finanzinstitute warnen, dass solche Verschiebungen die Liquidität im Bankensystem beeinträchtigen könnten.

Von Banken zitierte Schätzungen legen nahe, dass Stablecoins in den kommenden Jahren bis zu $500 billion an Einlagen abziehen könnten.

Ein Rückgang der Einlagen könnte die Mittel begrenzen, die Banken zur Unterstützung ihrer Kreditvergabe in der Wirtschaft verwenden.

Kompromiss des Weißen Hauses

Das Weiße Haus versuchte, den Streit durch einen Kompromiss zu lösen, der regelt, wie Anreize verteilt werden könnten.

Der Vorschlag erlaubte Stablecoin-Anreize nur für bestimmte Verwendungszwecke, etwa Peer-to-Peer-Zahlungen. Außerdem würde er Belohnungen für Stablecoins verbieten, die untätig in digitalen Wallets verbleiben.

Viele Krypto-Unternehmen unterstützten den Kompromiss, da er ihnen weiterhin ermöglichen würde, bei digitalen Zahlungen um Nutzer zu konkurrieren. Banken lehnten den Plan ab und setzten sich für strengere Beschränkungen ein.

Nach dem Streit kritisierte Donald Trump die Banken auf Truth Social und sagte, er werde nicht zulassen, dass sie seine Krypto-Agenda untergraben.

https://twitter.com/SECPaulSAtkins/status/2029637466609652073

SEC-Rundtisch steht bevor

Trotz der festgefahrenen Verhandlungen gehen die Diskussionen zur Krypto-Regulierung weiter.

Die US Securities and Exchange Commission hat für den 16. April einen Rundtisch angesetzt, um zu prüfen, wie die Bundeswertpapiergesetze auf digitale Vermögenswerte angewendet werden sollten.

Von den Aufsichtsbehörden und Marktteilnehmern wird erwartet, dass sie erörtern, wie künftige Regeln Innovationen im Krypto-Sektor mit Anlegerschutz in Einklang bringen könnten.

Da Banken weiterhin gegen Bestimmungen zu Stablecoin-Anreizen opponieren, glauben viele Beobachter, dass der CLARITY Act möglicherweise erst 2026 Gesetz werden könnte.

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