
Die Aktien von Marvell Technology stiegen im vorbörslichen Handel am Freitag um fast 12 %, nachdem das Halbleiterunternehmen eine optimistische langfristige Prognose vorgelegt hatte und auf anhaltende Nachfrage nach seinen KI-fokussierten Chips und Netzwerktechnologien für Rechenzentren setzte.
Die Rallye zeigt, dass Investoren darauf vertrauen, dass die Ausgaben für KI-Infrastruktur durch große Cloud-Anbieter weiterhin die Nachfrage nach spezialisierten Halbleitern antreiben, die leistungsstarke Rechensysteme versorgen.
Das Unternehmen erklärte, es erwarte, dass die Erlöse im Geschäftsjahr 2028 etwa $15 billion erreichen, was einem Wachstum von nahezu 40 % entspricht und deutlich über dem Konsens der Analysten von $12.92 billion liegt, so LSEG-Daten.
Marvell hob zudem seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2027 an und rechnet mit einem Jahr‑für‑Jahr‑Wachstum von mehr als 30 % auf nahezu $11 billion.
Branchweite KI-Ausgaben treiben die Dynamik
Die optimistische Prognose fällt in eine Phase beschleunigter Ausgaben für KI‑Chips und unterstützende Infrastruktur in der gesamten Halbleiterbranche.
Broadcom, ein wichtiger Anbieter von kundenspezifischen Beschleunigern und Netzwerksilizium, prognostizierte kürzlich, dass der Umsatz mit KI‑Chips im nächsten Jahr $100 billion übersteigen könnte.
Große Technologiekonzerne, darunter Alphabet, Meta, Microsoft und Amazon, dürften in diesem Jahr mehr als $630 billion für KI‑Infrastruktur ausgeben.
Solche Investitionen dürften die Nachfrage nach Marvells kundenspezifischen ASICs und Hochgeschwindigkeits‑Interconnect‑Technologien antreiben, die große Datenmengen zwischen KI‑Prozessoren, Speicher und Servern bewegen.
Diese Ausgaben
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