
Cardano hat eine bedeutende Partnerschaft angekündigt, die den Einzelhandelsanwendungsfall des Tokens stärken könnte, indem ADA in Spar-Filialen in der ganzen Schweiz für Lebensmitteleinkäufe nutzbar wird.
Kann diese Entwicklung jedoch den ADA-Kurs wiederbeleben, der seit Dezember unter Druck steht?
Laut einer offiziellen Mitteilung können Cardano-Nutzer nach der jüngsten Open Crypto Pay-Integration der Schweizer Fintech-Firma DFX.swiss jetzt in 137 Spar-Supermärkten in der ganzen Schweiz für Lebensmittel bezahlen, teilte die Cardano Foundation mit.
Das System verarbeitet Transaktionen in Echtzeit und ermöglicht Zahlungen direkt aus ADA-Wallets, ohne über eine zentralisierte Börse geleitet zu werden.
Open Crypto Pay ermögliche Händlern laut Mitteilung zudem, Transaktionen effizienter abzuwickeln und Verarbeitungsgebühren im Vergleich zu herkömmlichen Kartenzahlungen um etwa zwei Drittel zu senken.
Für alltägliche Einzelhandelsanwendungen könnte ein solches System ein überzeugendes Beispiel dafür sein, wie blockchainbasierte Zahlungen in der realen Welt funktionieren können.
Derweil reagierte ADA, der native Token des Netzwerks, kaum auf die Nachricht und ist seitdem gefallen; er notiert deutlich unter dem Intraday-Hoch nahe $0.28.
Der Token liegt außerdem weiterhin mehr als 90% unter seinem vor vier Jahren verzeichneten Allzeithoch und etwa 42% unter seinem Dezember-Hoch von $0.47.
Wird der ADA-Kurs nach der jüngsten Partnerschaft anziehen?
Damit die jüngste Partnerschaft einen spürbaren Einfluss auf den ADA-Kurs hat, müsste sie eine anhaltende Nachfrage im gesamten Netzwerk erzeugen.
Theoretisch könnten mehr Einzelhandelstransaktionen mit dem Token in eine höhere On-Chain-Aktivität übersetzen, die die Nachfrage nach dem Token ankurbeln könnte.
Solche Effekte bleiben jedoch vorerst ungewiss, da alltägliche Krypto-Zahlungen weiterhin nur einen kleinen Bruchteil der gesamten Digital-Asset-Ökonomie ausmachen.
ADA-Inhaber sind derzeit besorgt über den seit Dezember andauernden mehrmonatigen Abwärtstrend des Tokens, obwohl Cardano in den vergangenen Monaten weiterhin darauf ausgerichtet war, seine Basisfunktionen zu stärken.
So arbeitet das Ökosystem beispielsweise an der Integration von Bitcoin-Liquidität in seine DeFi-Umgebung durch vertrauenslose Bridge-Initiativen, die zusätzliches Kapital ins Netzwerk bringen sollen.
In der Zwischenzeit hat die Cardano-Community formell ein Budget von 70 Millionen ADA zur Finanzierung wichtiger Integrationen genehmigt, was schließlich zu Partnerschaften wie dem Pyth-Oracle-Netzwerk führte.
Cardano stellte außerdem seinen strategischen Plan „Vision 2030“ vor, der stärker auf unternehmensgetriebenes Wachstum und institutionelle Akzeptanz setzt.
Nach der Ankündigung der Pyth-Integration und dem erfolgreichen Test des Skalierungs-Upgrades Ouroboros Leios verzeichnete der ADA-Kurs Ende Februar eine scharfe Erholung von 24%.
Die Rally schob den Token kurzzeitig wieder in Richtung der Marke von $0.41, da Händler eine verbesserte Durchsatzrate und zusätzlichen Netzwerknutzen durch bevorstehende Upgrades einpreisten.
Verkäufe großer Inhaber bremsten dieses Aufwärtsmomentum jedoch bald.
Schwäche am breiteren Kryptomarkt dämpfte zudem das Anlegervertrauen.
Wie kürzlich von Analysten bei Invezz berichtet, stehen die technischen Indikatoren derzeit nicht zugunsten von ADA, da der Token weiterhin unter den 50- und 100-Tage-Exponentiellen Gleitenden Durchschnitten (EMA) handelt.
Es sei denn, ADA schafft es, den Widerstand nahe $0.32 zurückzuerobern, der mit den fallenden EMAs zusammenfällt und die Obergrenze jeder Erholung definiert, könnte die breitere bärische Struktur intakt bleiben.
Eine entscheidende Bewegung über dieses Niveau könnte den Weg für eine nachhaltigere Erholungsphase öffnen.
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