Alaska Airlines halts flights: what caused it — and the bigger industry problem

Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten haben begonnen, gestrandete Reisende nach Hause zu bringen, nachdem eine dreitägige Schließung in einigen der weltweit verkehrsreichsten Luftfahrtzentren am Dienstag langsam gelockert wurde, während der durch US‑israelische Angriffe auf den Iran ausgelöste Krieg weiterhin den globalen Luftverkehr durcheinanderbringt.

Emirates hat eine begrenzte Zahl von Flügen vom Dubai International Airport zu Zielen wie London Heathrow, Manchester, Paris, Frankfurt und Dschidda wieder aufgenommen, nachdem fast alle Operationen eingestellt worden waren, als der regionale Luftraum am Wochenende geschlossen wurde.

Die Fluggesellschaft priorisiert Passagiere, die sich bereits im Emirat aufhalten, und erklärte, dass zurückkehrende Maschinen Reisende nach Dubai befördern, vorerst aber keine Anschlussreisenden aufnehmen werden, was unterstreicht, wie weit normale Hub‑Abläufe noch entfernt sind.

Auch Etihad Airways mit Sitz in Abu Dhabi betrieb seit Montag einige Flüge, darunter den ersten Passagierflug, der am späten Montagabend im Vereinigten Königreich gelandet ist.

Die Airline teilte mit, ihr regulärer Flugplan bleibe mindestens bis Mittwoch ausgesetzt; nur „Repositionierungs-, Fracht‑ und Rückführungsflüge“ würden in Abstimmung mit den Behörden der VAE und unter strengen Sicherheitsauflagen durchgeführt.

Im Gegensatz dazu erklärte Qatar Airways am Dienstag, ihre Flüge blieben weiter am Boden, weil der kuwaitische Luftraum nach den iranischen Raketen‑ und Drohnenangriffen noch geschlossen sei, wodurch der Hamad International Airport in Doha faktisch als Umsteigehub außer Betrieb ist.

Massenstornierungen, gestrandete Reisende

Der schrittweise Neustart folgt einer der schlimmsten Störungen der globalen Luftfahrt seit der Pandemie.

Flight‑tracking‑ und Analysefirmen schätzen, dass seit Beginn der Angriffe mehr als 10.000 Flüge gestrichen wurden, wobei Luftraumsperrungen sich über Iran, Israel, Irak, Katar, Bahrain, Kuwait, Syrien und die VAE erstrecken und in Saudi‑Arabien nur teilweise Beschränkungen gelten.

Die Luftfahrt‑Analysefirma Cirium gibt an, dass typischerweise rund 90.000 Passagiere täglich allein über Dubai, Doha oder Abu Dhabi bei Emirates, Qatar Airways und Etihad passieren und dass inzwischen mindestens 1 Million Reisende weltweit betroffen sind.

Regierungen stehen unter wachsendem Druck, ihre Staatsangehörigen aus der Region zu holen, doch viele haben wegen anhaltender Sperrungen und des Risikos weiterer Angriffe noch keine großangelegten Evakuierungsflüge gestartet.

Der US‑Botschafter in Israel hat Amerikaner gewarnt, dass die Möglichkeiten, das Land zu verlassen, „sehr begrenzt“ seien, und angedeutet, dass einige möglicherweise über Land nach Ägypten reisen müssten, während die Botschaft derzeit nicht in der Lage sei, direkte Evakuierungen zu organisieren.

Frankreich bereitet laut Außenminister gecharterte Evakuierungsflüge für die Verletzlichsten unter seinen rund 400.000 Staatsangehörigen im Nahen Osten vor, während Italien Teams von Carabinieri und Diplomaten nach Oman und in den Golf entsandt hat, um etwa 70.000 Landsleute aus der Region zu bringen.

Rom plant, Staatsangehörige per Bus aus den VAE nach Oman zu bringen, bevor sie dort mit Oman Air und anderen Charteranbietern weiterfliegen, was die weiterhin bestehenden Einschränkungen für Direktverbindungen aus den Kernhubs widerspiegelt.

Die britische Regierung gab an, sie prüfe „alle Optionen“, um Menschen nach Hause zu bringen, habe sich aber bislang dafür entschieden, wo möglich auf kommerzielle Kapazitäten zurückzugreifen, statt sofort spezielle Evakuierungsflüge einzusetzen.

Abstrahleffekte von Asien bis Europa

Die Folgewirkungen sind weit über den Golf hinaus spürbar.

Zehntausende Passagiere in Asien warten noch auf Weiterverbindungen nach Europa, nachdem Routen über den Golf gekappt wurden, wodurch Fluggesellschaften und Reiseanbieter um knappe Direktkapazitäten ringen müssen.

Branchenvertreter berichten, dass die Preise für verbleibende Nonstop‑Verbindungen Asien–Europa auf einigen Strecken seit dem Wochenende fast doppelt so hoch sind, da Fluggesellschaften wie British Airways und Air France den Golf meiden; Virgin Atlantic verzeichnet ungewöhnlich große Nachfrage auf seinen Verbindungen nach Indien.

Der Billigflieger easyJet hat Flüge zwischen dem Vereinigten Königreich und Zypern gestrichen, nachdem eine iranische Drohne die RAF‑Basis Akrotiri auf der Insel getroffen hatte, was zeigt, wie der Konflikt Flugmuster in der weiteren Region umgestaltet.

Unternehmen in Golfstädten haben Mitarbeiter angewiesen, von zu Hause aus zu arbeiten, und einige Einwohner Dubais versuchen, über Oman oder Saudi‑Arabien zu fliehen, wo Charterjet‑Preise laut örtlichen Berichten auf etwa das Doppelte des bisherigen Niveaus gestiegen sind.

Da die Flüge aus den VAE und Katar begrenzt sind und zentrale Luftkorridore über dem Nahen Osten weiterhin geschlossen sind, sehen sich Airlines und Passagiere trotz möglicher Beruhigung der militärischen Spannungen mit Tagen, wenn nicht Wochen von Störungen konfrontiert, was die Aussicht auf eine langanhaltende Bewährungsprobe für die Widerstandsfähigkeit der Branche nach der Pandemie erhöht.

The post Emirates und Etihad starten Teilbetrieb — Reisekaos in Dubai und Abu Dhabi hält an appeared first on Invezz