
Trotz eines volatilen Morgens, in dem AeroVironment (NASDAQ: AVAV) „komfortabel“ im Plus eröffnete, dann aber einen überraschenden Intraday‑Einbruch erlitt, bleibt die Erzählung um diesen „Drohnenpionier“ hochbrisant.
Nach den geopolitischen Eskalationen am Wochenende (US‑Luftschläge, die Irans obersten Führer töteten) haben Bewertungsbedenken und ein klassisches „sell the news“-Sentiment am Montag Gewinnmitnahmen bei AVAV ausgelöst.
Der bekannte Investor Jim Cramer sieht diesen Rücksetzer jedoch als Chance für langfristige Anleger.
Obwohl die AeroVironment‑Aktie zum Zeitpunkt der Berichterstattung an Schwung verliert, deutet die grundlegende Verschiebung hin zu „unbemannter Kriegsführung“ darauf hin, dass das Tief einen attraktiven Einstieg in den vom Pentagon bevorzugten Technologiepartner bietet.
Warum Jim Cramer bei AeroVironment‑Aktien bullisch ist
Laut Jim Cramer haben traditionelle Verteidigungsriesen mit massiven, langsam ablaufenden Hardwareprojekten zu kämpfen – AeroVironment hingegen ist in der Lage, in der Geschwindigkeit moderner Konflikte schnell weiterzuentwickeln.
„Sie können sie (Drohnen) schnell herstellen, billig produzieren, gut herstellen,“ sagte er bei CNBC, und fügte hinzu, dass die US‑Regierung ihre Präferenz für dieses agile Modell klar signalisiert habe.
Und da Drohnen offenbar zur Waffe in diesem Iran‑Krieg werden, sind AVAV‑Aktien gut positioniert, um 2026 einen Teil des kürzlich verlorenen Bodens zurückzugewinnen.
Da das Unternehmen derzeit fast zum halben Kurs wie Mitte Oktober gehandelt wird, argumentierte der Mad Money-Moderator, dass eine Investition jetzt Anleger einem bedeutenden makroökonomischen Rückenwind aussetzt, während sie die spekulative Überhitzung des Hochs umgeht.
Warum AVAV‑Aktien im Zuge des US‑Iran‑Konflikts steigen könnten
Jim Cramer empfiehlt, AeroVironment‑Aktien zu halten, da die USA versuchen könnten, die iranischen Verteidigungsfähigkeiten zu neutralisieren, ohne übermäßig Bodentruppen einzusetzen.
Und dies würde wahrscheinlich die Nachfrage nach autonomen Systemen erhöhen, auf die AVAV spezialisiert ist.
Kurz: Der eskalierende US‑Iran‑Konflikt liefert einen düsteren, aber unumstrittenen Katalysator für den Rekord‑Auftragsbestand des Unternehmens von 3,9 Milliarden US‑Dollar – er verwandelt theoretische Nachfrage in aktive, margenstarke Einsätze.
Nach dem heutigen Rückgang liegt der 14‑Tage‑Relative‑Stärke‑Index (RSI) des Drohnenherstellers bei etwa 34 und unterstreicht, dass die bärische Dynamik nun an Erschöpfung grenzt.
Das macht die Aktie kurzfristig noch attraktiver.
Wie Anleger AeroVironment inmitten steigender geopolitischer Spannungen positionieren können
Der Bullcase für AVAV basiert auf der einzigartigen Position als „Software‑first“-Hardwareunternehmen.
Während der heutige Kursrückgang Ängste über die Integrationskosten von BlueHalo und ein hohes KGV widerspiegelte, ist die strategische Realität, dass das US‑Militär derzeit dringend genau die Lösungen braucht, die AVAV anbietet.
Cramers Empfehlung beruht auf der Idee, dass AeroVironment der „günstigere Weg“ ist, im Verteidigungssektor zu investieren, da seine Drohnen ein höheres „Kill‑to‑Cost“‑Verhältnis als millionenschwere Raketen aufweisen.
Außerdem ist erwähnenswert, dass AVAV seine Q4‑Zahlen später in dieser Woche vorlegen soll.
Der Konsens erwartet, dass es 71 Cent Gewinn je Aktie erzielt – mehr als das Doppelte der 30 Cent, die es im vierten Quartal des Vorjahres erwirtschaftete.
Und sollten seine Prognosen und die Kommentare des Managements ein Commitment signalisieren, geopolitisches Chaos in nachhaltige Profitabilität zu verwandeln, könnte die AeroVironment‑Aktie kurzfristig deutlich höher steigen.
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