Binance selects Greece as EU base under MiCA crypto rules

Binance positioniert Griechenland als sein Tor zur Europäischen Union, während der Block die Markets-in-Crypto-Assets-Verordnung (MiCA) umzusetzen vorbereitet.

Der Schritt erfolgt vor einer Frist im Juli 2026, die Krypto-Unternehmen verpflichtet, eine MiCA-Lizenz zu besitzen, um weiterhin in der EU tätig sein zu dürfen.

Die Entscheidung zeigt, dass die Regulierungsstrategie in Europa mehr als nur Schnelligkeit ist und Aspekte wie Personal, Sicherheit und Expansion berücksichtigt.

MiCA-Lizenzstrategie

Binance, das etwa 44 Milliarden US-Dollar in Bitcoin in Kunden-Wallets hält, hat letzten Monat in Griechenland beantragt, gemäß MiCA in der gesamten EU tätig zu werden.

Die Verordnung schafft einen einheitlichen Zulassungsrahmen in den Mitgliedstaaten und ermöglicht Unternehmen, die in einem Land zugelassen sind, ihre Dienstleistungen im gesamten Binnenmarkt anzubieten.

Griechenland hat noch keine MiCA-Lizenz erteilt.

Behörden in Deutschland haben 45 Lizenzen erteilt, während die Niederlande 22 ausgestellt haben, laut offiziellen Daten.

Das macht Griechenland zu einer unkonventionellen Wahl für eine Gruppe mit rund 300 Millionen Nutzern weltweit und einer regulatorischen Basis in Abu Dhabi.

Co-CEO Richard Teng sagte, die Lizenz sei europaweit standardisiert.

Er sagte, das Unternehmen habe bei der Wahl seines Standorts die Qualität der Arbeitskräfte, Sicherheitsaspekte und verfügbare Talente bewertet.

Teng, der zuvor als Regulierer in Singapur und Abu Dhabi gearbeitet hat, sagte, der Zeitrahmen für die Genehmigung hänge von den EU-Behörden ab.

Seit er im November 2023 CEO wurde, hat er sich darauf konzentriert, Binance als weltweit am stärksten regulierte Krypto-Börse zu positionieren.

Führung und Überprüfung

Die regulatorische Haltung von Binance bleibt unter Beobachtung.

Der Gründer Changpeng Zhao, bekannt als CZ, räumte ein, gegen US-Geldwäschegesetze verstoßen zu haben.

Der Fall führte zu einer fast viermonatigen Gefängnisstrafe und einer Geldbuße in Höhe von 4,3 Milliarden US-Dollar.

Zhao wurde letztes Jahr vom US-Präsidenten Donald Trump begnadigt.

Er bleibt Aktionär, und Teng sagte, Fragen zu einer Rückkehr in eine Führungsposition müssten direkt geklärt werden.

Im Dezember ernannte Binance Yi He, Mitbegründerin und langjährige Partnerin von Zhao, zusammen mit Teng zur Co-CEO.

Teng sagte, die beiden Führungskräfte ergänzten sich in ihren Stärken.

Sanktionsbedenken und Marktschwankungen

Jüngste Medienberichte gaben an, dass Binance-Ermittler Hinweise auf Krypto-Transfers in Höhe von $1,7 Milliarden identifiziert hätten, an denen sanktionierte iranische und russische Akteure beteiligt seien.

Die Berichte lösten eine Anfrage des demokratischen Senators aus Connecticut, Richard Blumenthal, aus.

Teng sagte, die Berichterstattung sei irreführend gewesen.

Er erklärte, die in den Berichten erwähnten Ermittler seien wegen Verstößen gegen Richtlinien zur Datenverarbeitung entlassen worden und nicht, weil sie verdächtige Transfers aufgedeckt hätten.

Er bekräftigte, dass Binance keine Einwohner sanktionierter Länder bedient, räumte jedoch ein, dass es nicht möglich sei, verdächtige Transaktionen, die über Blockchain-Netzwerke durchgeführt werden, vollständig auszuschließen.

Die Expansion erfolgt vor dem Hintergrund volatiler Kryptomarktbedingungen.

Bitcoin ist seit seinem Rekordhoch von etwas über $126,000 im Oktober um etwa 50 % gefallen.

Binance setzte im Dezember $1 Milliarde aus einem Notfallfonds ein, um Bitcoin zu kaufen und die Marktstabilität zu unterstützen.

Teng sagte, die Stimmung bei Privatanlegern habe sich verschlechtert.

Die Beteiligung von Finanzprofis sei jedoch stabil geblieben, wobei institutionelle Zuflüsse trotz Preisschwankungen anhalten.

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