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Intuitive Machines (NASDAQ: LUNR) sank heute um mehr als 15% nachdem das Rauminfrastrukturunternehmen eine umfangreiche Finanzierungsrunde angekündigt hatte, deren Bedingungen bei den Anlegern auf wenig Gegenliebe stießen.

Diese starke Kehrtwende kommt genau in dem Moment, in dem LUNR scheinbar an Fahrt gewann und Ende Januar ein 52‑Wochen‑Hoch von über $23 erreichte.

Trotz der Turbulenzen treibt Intuitive Machines entschlossen voran, seinen Status als „space prime“ zu festigen, obwohl die Kosten dieser Ambition die kurzfristige Stimmung der LUNR‑Aktie belasten.  

Das hat den Ausverkauf der Intuitive Machines‑Aktie ausgelöst

Die Aktie von Intuitive Machines rutschte heute Morgen ab, als das Management eine $175 Millionen Eigenkapitalinvestition ankündigte, die von institutionellen Anlegern geführt wird.

Während Kapital das Lebenselixier jedes Raumfahrtunternehmens ist, hinterließen die Bedingungen dieses Deals bei den bestehenden Aktionären einen bitteren Beigeschmack.

LUNR hat seine neuen Aktien mit „$15.12“ pro Stück bepreist, ein erheblicher Abschlag gegenüber dem vorherigen Schlusskurs von „$18.90“.

Die Vereinbarung flutete den Markt mit 11.6 Millionen neuen Aktien und löste eine sofortige Verwässerung aus, die den „Kuchenanteil“ der bestehenden Investoren verkleinerte.

Aktionäre sahen diesen steilen Abschlag als Signal, dass Intuitive Machines seine Kassen nach der massiven Übernahme von „Lanteris Space Systems“ im Umfang von $800 Millionen letzten Monat dringend auffüllen müsse, was den Abwärtssog am 25. Februar weiter verstärkte.

Lohnt es sich, LUNR‑Aktien beim heutigen Rücksetzer zu kaufen?

Für Langfristanleger lohnt es sich, LUNR‑Aktien bei diesem Dip zu kaufen, da die $175 Millionen nicht nur „um die Lichter an zu lassen“ sind; es handelt sich um Wachstumskapital, das die Integration von Lanteris beschleunigen soll.

Die erwähnte Übernahme ist transformativ und wandelt Intuitive Machines von einem Mondlander‑Startup in einen vertikal integrierten Giganten, der Satelliten bauen, starten und betreiben kann.

Die Mittel sind dafür vorgesehen, die Near Space Network Services (NSNS) auszubauen und die flug-erprobte 1300‑Serien‑Satellitenplattform zu skalieren.

Durch den Besitz sowohl der Fertigung als auch des Datenlieferungssystems positioniert sich LUNR, um margenstarke, wiederkehrende Einnahmen von der NASA und dem Verteidigungsministerium zu erzielen – weg vom volatilen Modell der „Einmal‑Missionen“.

Was Intuitive Machines kurzfristig nach oben treiben könnte

Intuitive Machines verfügt derzeit über einen großen Auftragsbestand von fast $1 Milliarde (nach der Lanteris‑Integration), was klare Umsatzerwartungen bis 2027 bietet.

LUNR lohnt sich zudem, weil die Aktie jetzt zu einer deutlich attraktiveren Bewertung von etwa 9x Umsatz gehandelt wird und dabei wichtige Unterstützungen hält, die mit seinen 100‑ und 200‑Tage‑Durchschnitten (MAs) zusammenfallen, was darauf hindeutet, dass der breitere Aufwärtstrend intakt bleibt.

Wichtiger noch: Die nächsten Monate sind vollgepackt mit Katalysatoren – das Unternehmen ist ein Spitzenkandidat für den Lunar Terran Vehicle (LTV)‑Vertrag der NASA und wartet auf Entscheidungen zu neuen Commercial Lunar Payload Services (CLPS)‑Aufträgen.

Mit einem kombinierten Umsatz, der voraussichtlich $850 Millionen übersteigen wird, und einem Weg zu positivem bereinigtem EBITDA bis Ende 2026 ist Intuitive Machines längst kein spekulativer „Moonshot“ mehr – es ist das Rückgrat der neuen Mondwirtschaft.  

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