has software stocks sell off reached a bottom yet

Softwareaktien befinden sich derzeit in dem, was Marktbeobachter als ein „SaaSmageddon“ bezeichnen.

Trotz einer Reihe solider Q4-Gewinnberichte mit „Beats and raises“ hat die Branche eine Welle von wahllosem Verkaufsdruck getroffen, die Hunderte von Milliarden an Marktkapitalisierung vernichtet hat.

Dieser Abverkauf wurde durch ein toxisches Cocktail aus hohen Bewertungen, steigenden Kapitalausgaben, und einer wachsenden Angst ausgelöst, dass generative künstliche Intelligenz (KI) etablierte Geschäftsmodelle disruptieren könnte.

Allerdings glaubt der leitende Aktienforschungsanalyst von Citi, Tyler Radke, dass das Schlimmste des Abverkaufs vorbei sein könnte, und dass „wir uns nun einem Boden annähern“.

Warum Citi glaubt, dass der Software-Abverkauf sich einem Boden nähert

Radkes Optimismus beruht vor allem auf der Diskrepanz zwischen der Aktienentwicklung und der fundamentalen Gesundheit.

In einem kürzlich geführten Gespräch mit CNBC, stimmte er zu, dass das Verkaufsvolumen beispiellos gewesen sei – doch die zugrunde liegenden Geschäftstrends bleiben jedoch robust.

„Q4-Gewinnzahlen waren solide. Sie haben Beats und Erhöhungen der Guidance gesehen. Neue Geschäftstrends haben sich beschleunigt. Dennoch gab es einen ziemlich indiscriminierter Verkauf.“

Tyler Radke wies insbesondere auf das jüngste Kursverhalten von HubSpot als potenzielles Zeichen der Erschöpfung der Abwärtsdynamik hin.

Nach einer Phase heftiger Liquidation hat HUBS drei aufeinanderfolgende Tage mit Kursgewinnen verzeichnet.

Außerdem, da sich die Bedenken hinsichtlich KI nun „über Software hinaus verbreitet haben“, erreicht die negative Stimmung nun einen Höhepunkt bzw. eine Sättigung, was historisch eine Preisstabilisierung ankündigt, so der Citi-Analyst.

Ist dies ein Zeichen dafür, dass Investoren all-in gehen sollten?

Während Tyler Radke sieht, dass sich ein Boden formt, schlägt er nicht vor, dass Investoren die Vorsicht über Bord werfen sollten.

Stattdessen rät der Citi-Analyst zu einem disziplinierten, selektiven Ansatz und weist darauf hin, dass die „Strafzone“ für bestimmte Arten von Unternehmen offen bleibt.  

Nach seiner Ansicht ist Software – wenn man die aktienbasierte Vergütung berücksichtigt – nach wie vor nicht so günstig.

Investoren sollten wachsam gegenüber herkömmlichen Software-as-a-Service (SaaS) Unternehmen sein, die keine signifikanten Gewinnmargenverbesserungen oder beschleunigtes Wachstum zeigen, fügte der Citi-Analyst hinzu.

Für diese Namen bedeutet das Fehlen einer „fesselnden KI-Geschichte“ oder eines klaren Weges zur Rentabilität, dass sie unter Druck bleiben könnten, selbst wenn der breitere Sektor sich erholt.

Radkes bevorzugte Software-Aktie zum aktuellen Kauf

Für diejenigen, die Kapital einsetzen möchten, sind Radkes Lieblingswerte jene mit „den besten KI-Geschichten“ – solche, die eine „Exposition zur Datenschicht“ haben oder in der Lage sind, Rechenleistung zu monetarisieren.

Microsoft steht ganz oben auf der Liste, aktuell zu einem „seltenen“ Abschlag gegenüber dem S&P 500 gehandelt, was er als Ereignis bezeichnete, das in einem letzten Jahrzehnt nur einmal passiert ist.

Der Citi-Analyst sieht MSFT-Aktien aufgrund des massiven Vertriebsnetzes und der Kontrolle über Nutzerdaten als einzigartig geschützt.

„All diese Daten werden letztlich dafür sorgen, KI zu treiben“, sagte er gegenüber CNBC, und hob hervor, dass das Wachstum von Azure derzeit nur durch „bewusste Lieferbeschränkungen“ begrenzt ist.

Sein Kursziel von 660 USD auf Microsoft-Aktien deutet auf ein Aufwärtspotenzial von satten 65% von hier aus hin.

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