Datenrettung nach Festplatten-Defekt unterstreicht Bedeutung kontrollierter Prozesse

Der mechanische Defekt einer internen HDD-Festplatte hat in einer Dresdner Kanzlei zum vollständigen Zugriffsausfall auf digitale Fallakten geführt. Für mehrere Stunden war der Zugriff auf sämtliche mandantenbezogenen Daten nicht möglich. Ursache war ein sogenannter Headcrash – ein physischer Schaden, bei dem der Schreib-/Lesekopf die rotierende Magnetscheibe berührt und Teile der magnetischen Oberfläche irreversibel beschädigt. Das System reagierte mit wiederholten Initialisierungsabbrüchen sowie nicht korrigierbaren Lesefehlern (UNC-Errors). Ein konsistenter Zugriff auf das Dateisystem war nicht mehr möglich.