
Der Aktienkurs von Rheinmetall hat in den letzten Monaten an Schwung verloren, da die Rallye vor einigen Monaten abgeklungen ist. Die RHM-Aktie wurde mit 1.830 € gehandelt, ein Rückgang von ihrem Allzeithoch von 2.000 €. Es hat auch das riskante Triple-Top-Muster gebildet, das trotz des Umsatzwachstums auf weitere Abwärtskurse hindeutet.
Die Techniken des Rheinmetall-Aktienkurses deuten auf eine Umkehr hin.
Das Drei-Tage-Zeitrahmendiagramm zeigt, dass der RHM-Aktienkurs mit 2.005 € während des Bullenangriffs seinen Höchststand erreichte. Ein genauerer Blick zeigt, dass sie ein Triple-Top-Muster mit 2.000 € und einen Halsausschnitt von 1.416 € gebildet hat, den niedrigsten Stand am 1. Dezember.
Ein Triple-Top ist eines der beliebtesten bärischen Umkehrmuster in der technischen Analyse. Es signalisiert normalerweise, dass Bullen zögern, Gebote über dem Triple-Top-Level zu platzieren.
Daher wird die Aktie voraussichtlich zurückgehen, möglicherweise auf die Halslinie von 1.416 €, was einem Rückgang von 22 % unter dem aktuellen Niveau entspricht. Ein Rückgang unter diesen Preis deutet auf weitere Abwärtskurse hin, was auf weitere Abwärtskurse hindeutet, möglicherweise auf das psychologische Niveau bei 1.200 €.
Positiv ist, dass die Aktie wahrscheinlich ein umgekehrtes Kopf-und-Schulter-Muster bildet, was oft kurzfristig zu mehr Aufwärtspotenzial führt. Ein Anstieg über das Allzeithoch von 2.005 € deutet auf weitere Gewinne hin, möglicherweise auf das wichtige Widerstandsniveau bei 2.500 €.

Das Geschäft von Rheinmetall floriert, da es versucht, einen Starlink-Konkurrenten aufzubauen
Rheinmetall, die größte europäische Verteidigungsgruppe Europas, läuft mit Umsatz und Backlog gut, und das Management hofft, dieses Wachstum in den kommenden Jahren fortzusetzen.
Das Management arbeitet mit OHB zusammen, um ein Produkt zu entwickeln, das mit Elon Musks Starlink konkurrieren kann, während das Unternehmen versucht, das 35-Milliarden-Euro-Budget von Berlin für militärische Raumfahrttechnologie zu nutzen.
Ziel ist es, ein sicheres, militärisches Satellitenkommunikationsnetz im niedrigen Erdorbit (LEO) für die deutsche Regierung zu schaffen. Dies geschieht, während das Unternehmen weiterhin zu einem bedeutenden Akteur in der Verteidigungsbranche wird.
Rheinmetall profitiert von den anhaltenden Verteidigungsausgaben in Europa, wo Länder versuchen, ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber den Vereinigten Staaten zu beenden.
Die Europäische Union hat bereits einen Verteidigungsfonds in Höhe von 150 Milliarden Euro geschaffen, bekannt als Security Action for Europe (SAFE). Dieser Fonds ermöglicht es EU-Mitgliedstaaten, Kredite aufzunehmen, um in Verteidigungsausrüstung zu investieren, die überwiegend in Europa hergestellt wird. Am wichtigsten ist, dass Analysten glauben, dass Europa in den nächsten zehn Jahren bis zu 14 Billionen Euro für Verteidigung und zugehörige Infrastruktur ausgeben könnte.
Der Umsatz und die Rentabilität von Rheinmetall sind in den letzten Jahren weiter gewachsen. Die jüngsten Ergebnisse zeigten, dass der Rückstau auf 64 Milliarden Euro gestiegen ist, und das Management prognostizierte, dass das Jahr mit 80 Milliarden Euro abgeschlossen wurde. Dieses Wachstum wird sich in diesem Jahr beschleunigen, da die Verteidigungsausgaben weiter steigen.
Der Umsatz von Rheinmetall stieg in den ersten neun Monaten um 20 % auf 7,5 Milliarden Euro, wobei der Großteil dieses Wachstums aus dem Verteidigungsgeschäft stammte. Das operative Ergebnis stieg von 705 Millionen auf 835 Millionen Euro, während der operative Cashflow auf 813 Millionen Euro stieg.
Eine große Herausforderung für das Unternehmen ist, dass es stark überbewertet ist, wobei das Kurs-Gewinn-Verhältnis (PE) auf zwischen 95 und 100 gestiegen ist – deutlich höher als bei anderen Verteidigungsunternehmen wie BAE Systems, RTX und Lockheed Martin.
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