senior living next big opportunity in real estate

US-Präsident Donald Trump hat die Bezahlbarkeit von Wohnraum zu einem zentralen Bestandteil seiner Wirtschaftsagenda gemacht und kürzlich Maßnahmen zur Steigerung des Wohneigentums angekündigt.

Von der Einschränkung institutioneller Investoren beim Kauf von Wohnimmobilien bis hin zur Ermutigung von “Fannie Mae” und “Freddie Mac”, Milliarden in hypothekenbesicherten Wertpapieren zu kaufen, hat die Regierung auf aggressive Maßnahmen zur Kostensenkung gesetzt.

Diese Bemühungen werden dem Immobilienmarkt jedoch wahrscheinlich keine dauerhafte Erleichterung bringen, sagte Jake Krimmel, leitender Ökonom bei Realtor, CNBC in einem Interview diese Woche.

Warum Trumps Initiativen nur kurzfristige Lösungen sind

Krimmel ist nicht besonders begeistert von Trumps kürzlich angekündigten Wohnungsbauinitiativen, da sie nur “kurzfristig” sind – keine langfristigen Lösungen für die tieferen strukturellen Probleme, die diesen Markt belasten.

Seiner Ansicht nach könnte das Verbot institutioneller Investoren oder die Ermutigung staatlich unterstützter Unternehmen zur Übernahme von Hypothekenwertpapieren die Nachfrage kurzfristig steigern, aber diese Maßnahmen werden den grundlegenden Wohnungsmangel nicht beheben.

“Ich würde gerne mehr potenziell langfristige angebotsseige Lösungen sehen, nicht nur solche, die die Nachfrage anregen”, erklärte der Ökonom und fügte hinzu, dass ohne einen signifikanten Anstieg des Bausektors die Bezahlbarkeit weiterhin eine Herausforderung darstellen wird.

Nachfrage-seitige Politiken können vorübergehend die Aktivität anregen, doch sie riskieren die Preise noch weiter zu erhöhen, sodass Erstkäufer langfristig kaum besser dastehen.

Die Bundespolitik allein wird die Krise nicht lösen

In “Squawk Box” räumte Jake Krimmel die fragmentierte Natur des US-Immobilienmarktes als eine weitere große Herausforderung ein.

“Der Wohnungsmarkt ist kein nationaler Markt”, argumentierte er und verwies auf massive Unterschiede in Erschwinglichkeit und Angebot-Nachfrage-Dynamik zwischen den Regionen.

Nordost- und Mittlerer Westen – zum Beispiel – haben enge Bestände und eingeschränkte Bautätigkeiten zu kämpfen, während Süd- und Westländer trotz aktiver Bautätigkeit mit Erschwinglichkeitsdruck zu kämpfen haben.

Daher können Bundespolitiken allein diese unterschiedlichen Krisen nicht einheitlich lösen.

Lokale Regierungen müssen mit maßgeschneiderten Initiativen eingreifen, wie Zonenreformen, Anreizen für Bauträger oder “Subventionen” für Projekte im Bereich bezahlbaren Wohnraums.

Ohne regionale Ausrichtung laufen nationale Maßnahmen Gefahr, stumpfe Instrumente zu sein, die die nuancierten Realitäten der lokalen Wohnungsmärkte nicht berücksichtigen.

Zinssenkungen könnten den Bestand freischalten – allerdings zu Kosten

Eine von Präsident Trumps lautstärksten Forderungen war niedrigere Zinssätze, um die Federal Reserve zum Handeln zu drängen.

Die Hypothekenzinsen liegen derzeit bei etwa 6,2 %, und ein Rückgang auf 5,5 % könnte den Markt erheblich verändern.

“Wenn die Zinsen sinken, wird das sicher einige Erstkäufer auf den Markt bringen”, bemerkte Krimmel.

Niedrigere Kreditkosten würden den “Lock-in-Effekt” mildern, was Hausbesitzer mit höheren Hypotheken zum Verkauf ermutigt und den Bestand freisetzt.

Die Vorteile bergen jedoch Risiken: Günstigere Finanzierung könnte das Preiswachstum neu entfachen und die Erschwinglichkeitsgewinne untergraben.

Die Nettoauswirkung hängt also davon ab, ob die erhöhte Liquidität den Aufwärtsdruck auf die Immobilienwerte überwiegt.

Alles in allem könnten Trumps Wohnungspolitik kurzfristige Erleichterungen bringen, aber nachhaltige Bezahlbarkeit erfordert tiefere angebotsorientierte und lokale Reformen.

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