India bets on electronics components as supply chains pivot from China

Indien hat eine neue Welle von Investitionen in Elektronikkomponenten genehmigt, da globale Hersteller ihre Lieferketten anpassen, die lange auf China konzentriert waren.

Die Entscheidung unterstreicht einen strategischen Wandel Neu-Delhis hin zur Tiefe in der Komponentenfertigung, anstatt sich nur auf die Endmontage zu konzentrieren.

Da geopolitische Spannungen, Zollrisiken und Lieferstörungen Unternehmen dazu veranlassen, chinesische Produktionsmodelle zu überdenken, positioniert sich Indien als tragfähige Alternative für kritische Elektronikvorgaben.

Der Schritt, wie von Bloomberg berichtet, erfolgt unter der Regierung von Premierminister Narendra Modi, die die Elektronikherstellung zu einem Grundpfeiler ihrer Industriepolitik gemacht hat.

Indem Indien Komponenten anspricht, die in verschiedenen Geräten und Branchen verwendet werden, will es sich stärker in globalen Wertschöpfungsketten verankern.

Die Regierung genehmigt Komponentenvorschläge

Das Ministerium für Elektronik und Informationstechnologie genehmigte 22 Vorschläge im Rahmen seines Elektronikkomponenten-Fertigungsplans und realisierte Investitionen im Wert von 4,6 Milliarden US-Dollar.

Laut einer am Freitag veröffentlichten Regierungserklärung von Bloomberg sollen die Projekte eine Produktion im Wert von 2,58 Billionen Rupien oder 28,6 Milliarden Dollar generieren.

Die genehmigten Vorschläge umfassen die Herstellung von 11 Komponentenkategorien, die in Mobiltelefonen, Telekommunikationsgeräten, Unterhaltungselektronik, Automobilsystemen und IT-Hardware verwendet werden.

Dies markiert einen bewussten Versuch, über das montagegetriebene Wachstum hinauszugehen und Lücken zu schließen, die Indien auf importierte Teile angewiesen gemacht haben.

Zu den wichtigsten beteiligten Unternehmen zählen der globale Elektronikhersteller Samsung und der heimische Akteur Tata Electronics, was eine breite Beteiligung sowohl multinationaler als auch indischer Unternehmen unterstreicht.

Verringerung der Abhängigkeit von Importen

Laut Bloomberg hat die Regierung erklärt, dass die Projekte die inländischen Lieferketten stärken und die Importabhängigkeit verringern werden, insbesondere in Segmenten, in denen China die globale Produktion dominiert.

Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der lokalisierten Produktion hochwertiger Unterbaugruppen wie Kameramodulen und Displaymodulen.

Diese Komponenten machen einen erheblichen Anteil an den Gerätekosten aus und sind entscheidend für die Stabilität der Lieferkette.

Der Ausbau der inländischen Kapazitäten soll das indische Elektronik-Ökosystem vor externen Schocks schützen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Kosten im Laufe der Zeit verbessern.

Indem sie sich auf Komponenten und nicht nur auf fertige Produkte konzentrieren, versuchen die politischen Entscheidungsträger sicherzustellen, dass im Land mehr Wert erhalten bleibt.

Apples Lieferkette verändert sich

Der politische Vorstoß fällt mit einer Ausweitung der Produktion durch Apple Inc. in Indien zusammen.

Das Unternehmen hat die Zahl der lokalen Fabriken, die iPhones montieren, erhöht, nachdem die meiste US-Produktion von China nach Indien verlegt wurde, um die Zollbelastung zu verringern.

Während Indien mit einigen der höchsten US-Zollsätze weltweit konfrontiert ist, haben elektronische Güter bisher höhere Abgaben vermieden. Dies hat dazu beigetragen, das Momentum bei Investitionen in die Elektronikproduktion im Zusammenhang mit der globalen Umstrukturierung der Lieferkette aufrechtzuerhalten.

Im November genehmigte die Regierung laut Bloomberg einen Vorschlag von Aequs, einem Apple-Lieferanten, eine Einheit zur Herstellung von Mobiltelefongehäusen durch Metallguss einzurichten, um eine weitere Ebene im lokalen Versorgungsnetz hinzuzufügen.

Chipprojekte bewegen sich in die Produktion

Indiens Elektronikambitionen erstrecken sich auch auf die Halbleiterfertigung.

Laut Bloomberg sagte Elektronikministerin Ashwini Vaishnaw am Freitag, dass vier Fertigungsanlagen in diesem Jahr mit der kommerziellen Produktion beginnen werden.

Dazu gehören Projekte, die von Micron und Tata unterstützt werden, was einen Schritt zum Aufbau inländischer Fähigkeiten in einem Sektor darstellt, in dem China und Ostasien schon lange einen Vorsprung haben.

Zusammengenommen spiegeln die jüngsten Genehmigungen Indiens Bemühungen wider, seine Industriepolitik an globale Lieferkettenverschiebungen weg von China auszurichten.

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