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Apple erhielt am Mittwoch einen Schub von der Wall Street, nachdem die Makler Jefferies und Morgan Stanley ihre Preisziele angehoben hatten und auf eine widerstandsfähige iPhone-Nachfrage, Preiskraft und Anzeichen eines beschleunigten Wachstums in China hinwiesen.

Jefferies erhöhte sein Kursziel für Apple von 246,99 auf 283,36 US-Dollar, während es die Haltebewertung der Aktie beibehielt.

Das überarbeitete Ziel impliziert einen Aufwärtstrend von 2,8 % gegenüber Apples letztem Schlusskurs. Die Aktien gingen an diesem Tag leicht niedriger.

Auch Morgan Stanley erhöhte sein Ziel auf 315 US-Dollar und bekräftigte eine übergewichtete Bewertung und verwies auf höhere Umsatzerwartungen sowie größeres Vertrauen in Apples langfristige Gewinnaussichten.

Der Aktienkurs von Apple fiel am Mittwoch um 0,59 %.

Jefferies hebt Preismacht und Chinas Wachstum hervor

Jefferies sagte, dass Apples hohe durchschnittliche Verkaufspreise einen erheblichen Puffer gegen steigende Speicherkosten bieten – ein zentrales Anliegen im Unterhaltungselektroniksektor.

Die Maklerfirma verwies auf Apples robuste Bruttomarge von 46,91 % in den vergangenen 12 Monaten als Beweis für diese Widerstandsfähigkeit.

In seiner Modellierung geht Jefferies von einer Erhöhung des durchschnittlichen Verkaufspreises des iPhone 18 um 100 Dollar aus, was seiner Meinung nach helfen würde, potenziellen Margendruck auszugleichen.

Das proprietäre Modell des Unternehmens prognostiziert im Kalenderjahr 2026 einen Rückgang des Volumens um 3 % und eine Marge von zwei Prozentpunkten, was teilweise durch den Zeitpunkt der Produkteinführung getrieben wird.

Trotzdem erhöhte Jefferies seine iPhone-Modelle für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 um 7 % und für das gesamte Geschäftsjahr um 3 %.

Es erwartet einen Volumenrückgang von etwa 8 % im Kalenderjahr 2026, erklärte jedoch, dass die Auswirkungen angesichts der Preisstrategie von Apple handhabbar sein würden.

Branchenüberprüfungen, die das Unternehmen zitiert, zeigen im November ein Wachstum der iPhone-Verkäufe im Jahresvergleich in China von mehr als 40 %, was das Vertrauen in die kurzfristige Entwicklung stärkt.

Jefferies sagte, man erwarte, dass Apples Ergebnisse für das erste Quartal die Erwartungen übertreffen werden, wobei die Ergebnisse in den folgenden Quartalen wahrscheinlich im Gleichgewicht oder leicht über den Prognosen liegen werden.

Morgan Stanley verzeichnet langfristig stärkere Gewinne

Morgan Stanley erhöhte seine Gewinn-pro-Aktie-Schätzung für Apple im Geschäftsjahr 2027 auf 9,83 US-Dollar, was höhere Umsatzannahmen und anhaltendes Vertrauen in das ökosystemgetriebene Wachstum des Unternehmens widerspiegelt.

Das höhere Kursziel der Bank unterstreicht die Erwartung, dass Apple das Gewinnmomentum auch während der Reifung des Smartphone-Marktes aufrechterhalten kann, unterstützt durch das Wachstum der Dienstleistungen, Premiumpreise und potenzielle neue Produktkategorien.

Laut von LSEG erhobenen Daten bewerten 33 der 50 Broker, die Apple abdecken, die Aktie mit einem Kauf oder höher bewertet, während 15 empfehlen, sie zu halten.

Das mittlere Preisziel liegt bei 291,50 US-Dollar. Die Apple-Aktien waren zum letzten Börsenschluss um etwa 9,7 % gestiegen.

Indien-Fertigungsgespräche fügen eine strategische Perspektive hinzu

In einer separaten Entwicklung soll Apple laut Economic Times in frühen Gesprächen mit indischen Chipherstellern sein, um Komponenten für das iPhone zusammenzubauen und zu verpacken.

Die Gespräche, die das erste Mal markieren würden, dass Apple erwägt, einige Chips in Indien zusammenzubauen und zu verpacken, beziehen CG Semi im Besitz der Murugappa-Gruppe ein, das eine Halbleitermontage- und Testanlage in Sanand, Gujarat, errichtet.

Der Bericht sagte, die Komponenten könnten displaybezogene Chips enthalten, wobei Details jedoch unklar bleiben.

Apple beschleunigt die Pläne, die iPhone-Produktion mehr nach Indien zu verlagern, mit dem Ziel, die meisten US-gebundenen Geräte dort bis Ende 2026 herzustellen.

Dieser Schritt wird teilweise durch Bemühungen angetrieben, die Belastung gegenüber China angesichts von Zollrisiken und geopolitischen Spannungen zu verringern.

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