Brussels launches new EU challenge to Google’s expanding AI influence

Die Europäische Kommission hat eine neue Untersuchung gegen Google eingeleitet und ihre Aufmerksamkeit darauf gerichtet, wie die künstlichen Intelligenzdienste des Unternehmens den Wettbewerb in der digitalen Wirtschaft beeinflussen könnten.

Die Regulierungsbehörden in Brüssel wollen verstehen, ob Google die KI-Landschaft so gestaltet hat, dass es Konkurrenten erschwert, zu konkurrieren, und ob das Material der Publisher ohne angemessene Vergütung genutzt wird, um KI-Funktionen zu betreiben.

Dieser Schritt verlängert eine lange Zeitlinie europäischer Maßnahmen gegen das Unternehmen und vertieft die Spannungen mit den USA, wo jüngste EU-Sanktionen starke politische Kritik hervorgerufen haben.

Die EU-Kontrolle verlagert sich hin zu KI-Praktiken

Die Verantwortlichen werden prüfen, wie Alphabet Inc. KI-Tools in seinen Produkten einsetzt und ob dies unfaire Bedingungen für Content-Ersteller schafft.

Die Kommission untersucht KI-Übersichten und den KI-Modus, um festzustellen, wie Publisher-Informationen gesammelt werden, wie sie den Nutzern angezeigt werden und ob Zahlungen angemessen sind, wenn Webinhalte zu diesen Systemen beitragen.

Die Untersuchung soll außerdem untersuchen, ob das Design dieser Funktionen den Marktzugang für konkurrierende KI-Entwickler beeinflusst oder die Sichtbarkeit unabhängiger Verlage eingeschränkt hat.

Die Untersuchung folgt auf frühere Sanktionen

Die neue Untersuchung folgt auf eine Entscheidung im September, die eine Strafe von fast 3 Milliarden Euro verhängte, weil behauptet wurde, Google habe Werbetreibende auf eigene Technologiedienste abgelenkt.

Dieses Urteil rief eine starke Reaktion von US-Präsident Donald Trump aus, der die Geldstrafe in den sozialen Medien als diskriminierend bezeichnete.

Die Spannungen haben zugenommen, da US-Beamte auf mehr als 9,5 Milliarden Euro frühere EU-Geldstrafen gegen Google und eine separate Verpflichtung für Apple hinweisen, 13 Milliarden Euro an Steuern an Irland zurückzuzahlen.

Trump hat gewarnt, dass er zusätzliche Zölle erheben und die Exportkontrollen für fortschrittliche Technologien verschärfen könnte, falls die EU ihre regulatorische Haltung nicht ändert.

Washington hat außerdem erklärt, dass es die 50%-Zölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte nicht lockern wird, bis Fortschritte erzielt werden.

Eine lange Geschichte regulatorischer Auseinandersetzungen

Google war in den letzten zehn Jahren mehreren großen EU-Sanktionen ausgesetzt.

Dazu gehören eine Strafe von 4,13 Milliarden Euro im Zusammenhang mit Android-Praktiken, eine Entscheidung in Höhe von 2,42 Milliarden Euro bezüglich des Suchverhaltens beim Einkaufen und eine AdSense-Entscheidung in Höhe von 1,49 Milliarden Euro, die im vergangenen Jahr aufgehoben wurde.

Neben diesen Maßnahmen unterliegt Google nun dem Digital Markets Act, der 2023 in Kraft getreten ist und großen Plattformen mit erheblicher Marktmacht zusätzliche Verantwortlichkeiten auferlegt.

Die Gesetzgebung ist Teil eines umfassenderen europäischen Bemühens, den Technologiesektor wettbewerbsfähig und transparent zu halten.

Was passiert als Nächstes in Brüssel?

Nach EU-Kartellregeln können Regulierungsbehörden Unternehmen auffordern, Praktiken einzustellen, die sie als schädlich ansehen, obwohl solche Forderungen vor luxemburgischen Gerichten angefochten werden können.

Das EU-Regelwerk erlaubt Strafen von bis zu 10 % des weltweiten Jahresumsatzes eines Unternehmens.

Obwohl Bußgelder diese Schwelle selten erreichen, erhöht die Möglichkeit den Druck auf die untersuchten Unternehmen.

Google muss nun Lösungen präsentieren, die Bedenken darüber adressieren, wie seine KI-Systeme funktionieren und wie sie mit Publishern, Nutzern und Wettbewerbern in ganz Europa interagieren.

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