Passives Einkommen klingt nach einem Traum: Geld verdienen, ohne täglich dafür zu arbeiten.

Mit Dividendenaktien ist das für Millionen Anleger weltweit gelebte Realität.

Die Kunst liegt darin, die richtigen Unternehmen zu finden. Solche, die verlässlich ausschütten, ohne ihre Substanz zu gefährden.

Drei Kandidaten überzeugen aktuell mit besonders starken Kennzahlen, um sich selbst ein passives Einkommen aufzubauen.

Allianz: Der deutsche Dividendenriese

Die Allianz (WKN: 840400) gehört zu den verlässlichsten Dividendenzahlern auf dem deutschen Markt. Derzeit liegt die Dividendenrendite bei rund 4 % (Stand: 30.07.2026, maßgeblich für alle Angaben). Für einen Konzern dieser Größe und der vorhandenen Stabilität ist das ein sehr attraktiver Wert. Und aus meiner Sicht fast ein Grundbaustein für passives Einkommen.

Das Versicherungsgeschäft sorgt für planbare Erträge. Menschen und Unternehmen benötigen im Alltag und im Berufsleben Absicherungen – völlig unabhängig von der Konjunktur. Diese Beständigkeit prägt auch die Ausschüttungspolitik. Seit 17 Jahren hat die Allianz ihre Dividende nicht mehr gesenkt und steigert sie regelmäßig. Damit gehört sie zu den zuverlässigsten Titeln im DAX.

Wer auf deutsche Substanz mit solider Rendite setzen möchte, kommt an der Allianz kaum vorbei. Das Geschäftsmodell ist bewährt, die Bilanz robust und die Ausschüttungsquote bleibt auf einem nachhaltigen Niveau.

BASF: Zykliker mit hoher Ausschüttung

BASF (WKN: BASF11) bietet aktuell eine Dividendenrendite von rund 4,4 %. Der Chemiekonzern hängt deutlich stärker von der Konjunktur ab als ein defensiver Versicherer wie die Allianz. Das macht die Aktie zwar schwankungsanfälliger, aber auch potenziell attraktiver für Anleger, die neben der Ausschüttung auf eine Kurserholung setzen.

Die Chemiebranche bildet das Fundament unzähliger Industrien – vom Automobilbau über die Landwirtschaft bis zum Bauwesen. Wächst die Weltwirtschaft, profitiert BASF überdurchschnittlich. In wirtschaftlichen Schwächephasen leidet das Geschäft dagegen meist stärker als das defensiverer Unternehmen.

Wer sich BASF ins Depot legt, sollte diese Schwankungen einkalkulieren. Die hohe Dividendenrendite deutet zwar auf eine günstige Bewertung hin, kann aber auch bedeuten, dass der Markt bereits Risiken einpreist. Anleger sollten die Ausschüttung daher nie isoliert betrachten, sondern immer im Kontext des zyklischen Geschäfts.

Realty Income: Monatliches, passives Einkommen aus den USA

Wer sein Portfolio international streuen möchte, findet in Realty Income (WKN: 899744) einen interessanten Baustein. Der US-amerikanische Real Estate Investment Trust trägt den geschützten Beinamen „The Monthly Dividend Company“ – aus gutem Grund: Das Unternehmen schüttet seine Dividende monatlich aus, anstatt nur quartalsweise wie die meisten anderen Aktiengesellschaften.

Aktuell liegt die Dividendenrendite bei etwas über 5 %. Mit der Kombination aus der monatlichen und einer verhältnismäßig hohen Ausschüttung, holt man sich mit diesem REIT einen spannenden Baustein ins Depot.

Das Geschäftsmodell ist stabil: Realty Income vermietet Gewerbeimmobilien an Einzelhändler, Apotheken oder Restaurants über langfristige Verträge. Diese Verträge beinhalten meist feste jährliche Erhöhungen oder sind an die Inflation gekoppelt, was dem Unternehmen verlässliche und wachsende Mieteinnahmen sichert.

Für Investoren, die einen kontinuierlichen Cashflow schätzen und nicht auf die üblichen Quartals- oder Jahreszahler warten wollen, bietet der monatliche Rhythmus auch einen psychologischen Vorteil. Die regelmäßigen Zuflüsse lassen sich bequem für laufende Ausgaben nutzen oder direkt wieder anlegen.

Mit drei soliden ein passives Einkommen aufbauen

Allianz, BASF und Realty Income. Alle drei Dividendenaktien bieten im Moment attraktive Dividendenrenditen von rund 4 bis 5 %. Jede dieser Aktien überzeugt durch ihr eigenes Profil – von defensiver Stabilität über zyklisches Potenzial bis hin zum monatlichen Cashflow.

Für den Aufbau eines passiven Einkommens sind das drei überlegenswerte Bausteine. Entscheidend ist, die Positionen langfristig zu halten und die Ausschüttungen konsequent zu reinvestieren, solange das Geld nicht anderweitig gebraucht wird. Wer diese Geduld mitbringt, legt den Grundstein für einen verlässlichen, über die Jahre wachsenden Geldfluss.

Der Artikel 3 Dividendenkracher zum Sofort-Kauf für ein passives Einkommen im Jahr 2026 ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.