1&1 Drillisch Aktie: Fortsetzung des Wachstumskurses!

In den ersten neun Monaten 2019 konnte die 1&1 Drillisch Aktie leider nur einen Kursverlust vermelden. Die Aktie zeigte sich vor allem Mitte Oktober von ihrer schlechten Seite. Operativ scheint es aber gar nicht so schlecht zu laufen, warum sinkt der Kurs der Aktie dann?

Optimistisch schreibt der Vorstand von Drillisch in seinem Brief: „Mit der Positionierung unserer Marken und Produkte in den Bereichen Mobile Internet und Breitband zählen wir in Deutschland zu den führenden Anbietern mit umfassenden Serviceleistungen und einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis.“. Des Weiteren erwartet er, dass die Kunden auch in der Zukunft steigende Anforderungen am Zugang ins Internet stellen werden und die Gesellschaft versuchen wird dem gerecht zu werden. Interessante Worte, die optimistisch in die Zukunft blicken.

Gelungene Teilnahme an der 5G Auktion

Die 1&1 Drillisch hat an der 5G-Frequenzauktion teilgenommen und konnte mehrere Frequenzblöcke ersteigern. Bereits im Vorfeld hatten Anleger sich von der Aktie deshalb verabschiedet, denn in den nächsten Jahren werden vor allem große und kostspielige Investitionen auf der Tagesordnung stehen. Insgesamt betrug der Zuschlagspreis 1,07 Mrd. Euro. Durch die erstmalige Bilanzierung der erworbenen 5G Frequenzen erhält die Drillisch AG Ende September 2019 immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 1.029,0 Mio. Euro und sonstige finanzielle Verbindlichkeiten in der gleichen Höhe.

Die Gesellschaft ist damit der vierte Mobilfunknetztreiber in Deutschland und beabsichtigt ein stabiles Mobilfunknetz aufzubauen. Die 1&1 Drillisch AG ist auf gutem Weg ihren Platz dauerhaft und erfolgreich zu sichern und ist mit dem Erwerb einen Schritt nach vorne gegangen, der aber bei den Anlegern nicht gut ankam.

Operatives Geschäft

Die Zahl der Kundenverträge erhöht sich in den ersten neun Monaten 2019 um 580.000 Verträge. Auch neue Verträge im Mobile-Internet-Geschäft konnten hinzugewonnen werden. Die Zahl der gesamten neuen Kundenverträge stieg im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 %.

Der Umsatz stieg um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hier sind die margenstarken Service-Umsätze maßgeblich daran beteiligt gewesen. Der Vorstand erklärt, dass sie auf diese Erlöse ihren Fokus legen, da sie nachhaltig sind und das Ergebnis positiv beeinflussen.

Prognose für 2019

Laut Vorstand wurde in die im März veröffentlichen Jahresprognose keine Vorleistungs-Preissenkungen eingeplant. Es wurde aber davon ausgegangen, sinkende Marktpreise für die mobile Datennutzung durch einen Anpassungsmechanismus im Rahmen eines „Price Review“ abzuwenden. Dies konnte nicht erreicht werden. Es wird von einem EBITDA von rund 690 Mio. Euro ausgegangen und von einem Service-Umsatz-Anstieg von 3%.

Video-Analyse zur 1&1 Drillisch Aktie:
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