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543900
Dienstag, 10. Januar 2012 | 06:31
Siemens-CFO nennt Jahresziele "sehr ambitioniert"
Europas größter Technologiekonzern Siemens schlägt angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation merklich vorsichtigere Töne an. Die im November gesteckten Ziele zu Umsatz und Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr werden jedenfalls wohl kein Selbstläufer. "Die Prognose ist sehr ambitioniert", sagte Finanzchef Joe Kaeser in einem Interview mit dem Wall Street Journal Deutschland.
Siemens Kaeser sorgt sich um die Weltkonjunktur
Siemens macht sich Sorgen um die globale Konjunktur, glaubt aber nicht an die Wiederkehr einer weltweiten Rezession. Finanzchef Joe Kaeser sagt der Weltwirtschaft ein schwieriges erstes Halbjahr voraus. Selbst bei einer weiteren Verschärfung der Euro-Schuldenkrise rechnet er aber nicht mit einem ganz großen Einbruch. "Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass wir 2012 wieder eine solche Rezession bekommen, wie wir sie 2009 hatten", sagte der Manager im Interview mit dem Wall Street Journal Deutschland.
EU-Kommissar Oettinger regt Fusion von RWE und E.ON an - Zeitung
Um die internationale Bedeutung der deutschen Energieversorger E.ON und RWE zu sichern, bringt EU-Kommissar Günther Oettinger eine Fusion der beiden DAX-Konzerne ins Gespräch. "Bei allem Respekt vor E.ON und RWE: Im Weltmaßstab sind beide nur Regionalliga. Will Deutschland in der Weltliga mitspielen, die von Konzern wie Exxon, Chevron oder Gazprom dominiert wird, brauchen wir einen nationalen Player von entsprechender Größe", sagte Oettinger der Rheinischen Post.
Deutsche Post bekräftigt Ausblick 2011
Kurz nach Ablauf des Jahres hat die Deutsche Post AG ihren Ausblick für 2011 bekräftigt. Es werde weiterhin ein operatives Ergebnis (EBIT) von mehr als 2,4 Milliarden Euro erwartet, sagte Finanzvorstand Larry Rosen während des German Investment Seminars der Commerzbank in New York.
Daimler Zetsche stellt höheres Wachstum in Aussicht
Die Daimler AG geht mit Zuversicht ins neue Jahr. 2012 werde ein gutes Jahr, sagte Vorstandsvorsitzender Dieter Zetsche am Montag am Rande der Automobilmesse in Detroit. Der globale Automobilmarkt wird nach Aussage des Managers um etwa 4 Prozent wachsen. Für sein Unternehmen stellte Zetsche ein überproportionales Plus in Aussicht.
Deutsche Telekom paktiert mit Groupon - Zeitung
Die Deutsche Telekom hat eine erste große Kooperation geschlossen, um im mobilen Internet abseits des Kerngeschäfts zu wachsen. Das Unternehmen wird mit dem amerikanischen Rabattportal Groupon zusammenarbeiten. "Wir werden in den kommenden Monaten einige Dienste und Aktivitäten mit Groupon starten", sagte Heikki Makijarvi, bei der Telekom verantwortlich für die Entwicklung neuer Geschäfte, der Financial Times Deutschland.
Continental strebt Elektro-JV mit koreanischer SK Innovation an
Der Autozulieferer Continental will die Entwicklung im Bereich Elektroantriebe mit Hilfe eines Partners aus Südkorea forcieren. Die Continental AG wird dazu am Dienstag auf der Automesse in Detroit eine Grundsatzvereinbarung mit dem südkoreanischen Technologiekonzern SK Innovation unterzeichnen, wie der Hannoveraner DAX-Konzern mitteilte. Die Vereinbarung sehe die Gründung eines Joint Ventures für die gemeinsame Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Lithium-Ionen-Batteriemodulen für Automobilanwendungen vor.
Etihad und Air Berlin wollen Streckennetz stärker verknüpfen
Die arabische Fluggesellschaft Etihad will ihre kürzlich abgeschlossene Allianz mit Air Berlin erweitern und ihr Streckennetz stärker verknüpfen als bisher angekündigt. So soll die Code-Share-Vereinbarung der beiden Airlines auch Flugangebote von Air Berlin in die USA enthalten. Ethihad will ihre Codes auch bei Air-Berlin-Flügen von Düsseldorf nach Miami und nach New York verwenden. Eine entsprechende Anfrage bei den US-Behörden laufe.
Fiat ist nach Chrysler-Fusion für neue Übernahme offen
Fiat ist nach der Übernahme des amerikanischen Autobauers Chrysler "grundsätzlich" an der Übernahme eines weiteren Automobilproduzenten interessiert. Die Fusion mit Chrysler habe sowohl dem italienischen Konzern als auch den Amerikanern gut getan, sagte Vorstandsvorsitzender Sergio Marchionne auf der internationalen Automobilmesse in Detroit. Beide Unternehmen hätten aufgrund von Skaleneffekten an Wettbewerbsfähigkeit gewonnen.
Fiat könnte künftig Alfa Romeos in den USA produzieren
Der italienische Autokonzern Fiat könnte künftig seine Marke Alfa Romeo auch in den USA produzieren. Der Sportwagen habe im US-Markt mehr Potential als die Konzernmarke Fiat, sagte Vorstandsvorsitzender Sergio Marchionne auf der internationalen Automobilmesse in Detroit. Der Manager machte weder Angaben zum Modell noch an welchem amerikanischen Standort der Sportwagen künftig produziert werden könnte.
Santander könnte Randgeschäfte verkaufen
Die spanische Bank Santander könnte sich von weiteren Randgeschäften trennen, um die geforderte Kernkapitalquote von 10% bis Juni zu erfüllen. Zur Disposition stehe möglicherweise auch das europäische Versicherungsgeschäft, sagte Finanzvorstand Jose Antonio Alvarez.
Alcoa rauscht in die roten Zahlen
Der Aluminiumkonzern Alcoa hat den Reigen der US-Unternehmensberichte für das vierte Quartal mit miserablen Zahlen eröffnet und selbst die pessimistischen Prognosen der Analysten verfehlt. Das vom Deutschen Klaus Kleinfeld geleitete Unternehmen rutschte in den letzten drei Monaten des Jahres tief in die Verlustzone. Unter dem Strich stand ein Minus von 191 Millionen Dollar bzw 0,18 Dollar je Aktie.
DJG mgo
(END) Dow Jones Newswires
January 10, 2012 01:31 ET (06:31 GMT)
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