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ISIN:
DE0005785604
WKN:
578560
Mittwoch, 29. August 2012 | 12:53
Der Rhön-Klinikum-Konkurrent Asklepios ist im ersten Halbjahr dank höherer Patientenzahlen und einer Übernahme weiter gewachsen. Gleichzeitig warnte der Klinikkonzern vor einem steigenden finanziellen Druck auf den Krankenhaus- und Reha-Sektor. Liquide Mittel und ungenutzte Kreditlinien von über 365 Millionen Euro bieten dem Konzern eigenen Angaben zufolge aber ausreichende finanzielle Reserven für Wachstum und Investitionen.
Asklepios hatte sich im Juni überraschend mit 5 Prozent an dem Rivalen Rhön-Klinikum beteiligt und hatte damit dessen Übernahme durch den Gesundheitskonzerns Fresenius verhindert. Fresenius will einen eigenen Krankenhausbereich aufbauen, womit sich das Machtgefüge im deutschen privaten Klinikmarkt gewaltig verschieben würde.
Was Asklepios mit dem Rhön-Klinikum-Paket vorhat, ist unklar. Der Konzern bekräftigte, man sei als Familienunternehmen langfristig orientiert und wolle sich alle Gestaltungsmöglichkeiten offen halten. In der Branche wird aber darüber spekuliert, dass Asklepios sogar schon knapp 10 Prozent an Rhön hält. Auch der Medizintechnikkonzern B. Braun ist mit mehr als 5 Prozent bei dem fränkischen Klinikbetreiber eingestiegen, ließ seine Ziele aber ebenfalls offen.
In den Asklepios-Kliniken ließen sich von Januar bis Juni 18 Prozent mehr Patienten behandeln. Der Umsatz wuchs auch dank der erstmaligen Konsolidierung der Offenburger Klinikkette MediClin um ein Viertel auf 1,48 Milliarden Euro, der Jahresüberschuss legte um mehr als ein Viertel auf 55,6 Millionen Euro zu. Abschreibungen auf neue Gebäude und Akquisitionen schmälerten den Zuwachs des EBIT auf 15 Prozent.
DJG sha kla
(END) Dow Jones Newswires
August 29, 2012 08:53 ET (12:53 GMT)
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