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ISIN:
DE0008232125
WKN:
823212
Sonntag, 20. Mai 2012 | 12:29
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Konflikt um die Einführung einer Klimaabgabe für Fluggesellschaften hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Bis Ende März mussten laut einer Vorabveröffentlichung des "Spiegel" über 1.200 in- und ausländische Airlines den Behörden der EU-Mitgliedsländer ihren im Jahr 2011 angefallenen CO2-Ausstoß melden. Die meisten Fluglinien erfüllten die umstrittene Auflage, wenn auch unter Protest. Acht chinesische und zwei indische Fluglinien verweigerten den EU-Kontrolleuren dagegen die geforderten Informationen.
Die Beamten wollten sich das nicht bieten lassen und sollen am 7. Mai zehn gleichlautende Briefe an die säumigen Airlines geschickt haben, so das Magazin weiter. "Wir haben Ihren Bericht bis heute nicht erhalten und fordern Sie freundlich auf, die notwendige und hinreichend belegte Information nachzureichen", heißt es in dem Schreiben. Sollten die Empfänger sich bis Mitte Juni nicht gemeldet haben, würden "weitere Maßnahmen" ergriffen. Nach Angaben eines EU-Sprechers drohen den Verweigerern dann in Deutschland Strafen von bis zu 50.000 Euro. Nächstes Jahr würde sogar das zehnfache Bußgeld fällig werden.
DJG gos
(END) Dow Jones Newswires
May 20, 2012 08:29 ET (12:29 GMT)
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