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Jetzt anmeldenSonntag, 15. August 2010 | 15:40
Die wirtschaftlichen Schwäche-Aussichten der USA haben den Euro nach unten gedrückt, das kam unerwartet und nun wollen wir uns ansehen, wie die Marktteilnehmer sich neu Positioniert haben. Dafür dient für mich wie immer der COT Report - fangen wir mit dem Euro an.
Der Trend der letzten Wochen setzt sich fort - die Commercials minimieren immer weiter ihre netto - Long Positionen. Noch so eine Woche und die Insider sind dann netto short. Doch insgesamt befindet sich der Euro in einer Abwarteposition. Die Positionen sind nicht groß - eher das Gegenteil und dies signalisiert natürlich die Unsicherheit alles Händler.
Der Einbruch sieht sehr drastisch aus und ist es auch. Wenn wir uns aber die Saisonalität ansehen, dann kommt dieser Einbruch nicht so unerwartet. Jetzt kommt es erst einmal für den EUR an, einen Boden zu finden. Die Zielmarken sehen Sie im Chart. Mittelfristig sollte es aber wieder nach oben gehen.
Aktuell ist aber der EUR im Neutral-Modus einzustufen. Warten wir die kommende Woche ab, dann sehen wir, in welche Richtung es weiter geht.
Hier haben sich die Positionen der Marktteilnehmer nicht groß verändert - der Chart zeigt es auch an, es geht seitwärts. Doch die Saisonalität zeigt weiter nach oben, nur fundamental betrachtet ist der CHF klar überbewertet, doch so lange die Unsicherheit mit der US Wirtschaft bestehen bleibt - so lange wird der CHF als ein sicherer Hafen angesehen.
Der Hedge Funds haben nun den Hut auf und bestimmen nun über die weitere Entwicklung des Aufwärtstrendes. Da auch hier die Positionen mehr um die "NULL" noch tendieren, kann es bei den richtigen Nachrichten klar nach oben gehen. Kapital dafür ist genug da.
Der Sprung nach oben wurde in der letzten Woche erst einmal verhindert. Auch fehlt die klare Unterstüzung der Saisonalität - so ist auch hier mehr eine Pattsituation anzutreffen. Ein Long Einstieg ist noch zu zeitig - oder schon wieder zu spät. Diese Woche ist Abwarten die bessere Alternative - es sei denn, das alte Hoch wird überschritten.
Die Veränderungen waren auch hier nicht so groß, doch die eigentlichen Positionen wurden weiter ausgebaut und damit sollte der USD seinen Boden gefunden haben.
Die Kursbewegung der letzten Woche hat ein Kaufsignal ausgelöst, long im DX - Nachteil - die Saisonalität zeigt nicht wirklich nach oben. Die Richtung ist klar nach Süden ausgerichtet. Damit kurzfristige Long - Trades ja - doch was darüber hinaus geht ist nicht so optimal. Sehen wir uns die Top-Wirtschaftsdaten der kommenden Woche an.
Diesmal liegt der Schwerpunkt im GBP und dem USD, der EUR selber bleibt in der nächsten Woche etwas zurückhaltend. Auch nicht schlecht.
Viel Erfolg!
Mike C. Kock
für FXCM Research