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Konjunkturdaten - Wochenrückblick 16.04.-23.04.2012, Europa

Dienstag, 24. April 2012 | 09:24

Miriam Kraus - Redaktion Investor Verlag

Heute gibt es wieder den Überblick über die Konjunkturdaten: Konjunkturdaten Wochenrückblick 16.04.-23.04.2012
Deutschland - Wie das Statistische Bundesamt bekannt gab, ist die Zahl der Beschäftigten in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten im Februar um 3,4% oder 168.300 gegenüber dem Vorjahresmonat auf 5,3 Millionen gestiegen. Die Entgelte stiegen um 5,3% gegenüber dem Vorjahresmonat auf rund 17,9 Milliarden Euro.
Wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung bekannt gab, haben sich die Konjunkturerwartungen im April verbessert. Der entsprechende ZEW-Indikator stieg um 1,1 Punkte gegenüber dem Vormonat auf 23,4 Punkte - der fünfte Anstieg in Folge. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage weist einen Anstieg um 3,1 Punkte auf 40,7 Punkte aus.

Wie die Europäische Vereinigung der Automobilhersteller (ACEA) bekannt gab, ist die Zahl der PKW-Neuzulassungen im März um 3,4% gegenüber dem Vorjahresmonat auf 339.123 gestiegen.

Wie Destatis bekannt gab, sind die Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte im März um 3,3% gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen, nach einer Jahresteuerungsrate von 3,2% im Vormonat.

Zudem gab das Bundesfinanzministerium bekannt, dass das deutsche Steueraufkommen im März um 7,2% gegenüber dem Vorjahresmonat auf 48,87 Milliarden Euro gestiegen ist. Die Steuereinnahmen des Bundes wuchsen hierbei um 1,1% auf 22,38 Milliarden Euro und die Einnahmen der Länder um +10,5% auf 21,18 Milliarden Euro. In den ersten 3 Monaten dieses Jahres wuchsen die gesamten Einnahmen um 6,1% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 130,62 Milliarden Euro. Hierbei stiegen die Einnahmen des Bundes um 3,8% auf 55,64 Milliarden Euro und die Einnahmen der Länder wuchsen um 7,1% auf 57,39 Milliarden Euro.

Das ifo-Institut teilte mit, dass sich das Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft im April verbessert hat. Der entsprechende Index stieg von 109,8 Punkten im Vormonat auf 109,9 Punkte. Der Index für die aktuelle Geschäftslage stieg von 117,4 Punkten auf 117,5 Punkte und der Index für die Geschäftserwartungen über die kommenden 6 Monate verharrte bei 102,7 Punkten.

Das ifo-Institut teilte darüber hinaus mit, dass sich das Geschäftsklima für das Dienstleistungsgewerbe im April unverändert gezeigt hat. Der entsprechende Index verharrte bei 22,4 Punkten gegenüber dem Vormonat. Der Index für die aktuelle Geschäftslage stieg von 28 Punkten auf 30 Punkte und der Index für die Geschäftserwartungen über die kommenden 6 Monate sank von 17 Punkten auf 15 Punkte.

Wie Destatis am Montag bekannt gab, sind die Auftragseingänge in den Betrieben des Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr Beschäftigten im Februar um 10% gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen (Hochbau +5,1%; Tiefbau +16,2%). Der Gesamtumsatz sank um 8,6% auf 4,3 Milliarden Euro, während die Zahl der Beschäftigten um 2,2% auf 701.000 zunahm.

Wie das Conference Board ebenfalls am Montag bekannt gab, sind die Frühindikatoren im Februar um 0,4% gegenüber dem Vormonat gestiegen.

EUROPA

EU/Eurozone

Wie Eurostat bekannt gab, hat die Handelsbilanz der Eurozone im Februar mit einem Überschuss von 2,8 Milliarden Euro geschlossen, nach einem Defizit von 7,9 Milliarden Euro im Vormonat. Hierbei stiegen die Exporte um 2,4% gegenüber Januar und die Importe stiege um 3,5% gegenüber dem Vormonat. Dagegen hat die Handelsbilanz der EU27 im Februar mit einem Defizit von 9,4 Milliarden geschlossen, nach einem Defizit von 23,5 Milliarden Euro im Vormonat. Die Exporte stiegen um 1,3% gegenüber dem Vormonat und die Importe nahmen um 3,2% zu.

Zudem gab Eurostat bekannt, dass die Verbraucherpreise in der Eurozone im März um 2,7% gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen sind, nach einer Jahresteuerungsrate von 2,7% im Vormonat. Die Verbraucherpreise in der EU27 stiegen um 2,9% gegenüber dem Vorjahresmonat, nach einer Jahresteuerungsrate von 2,9% im Vormonat.

Wie ZEW bekannt gab, sind die Konjunkturerwartungen für die Eurozone im April um 2,1 Punkte gegenüber dem Vormonat auf 13,1 Punkte gestiegen. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage sank dagegen um 0,6 Punkte auf -49 Punkte.

Wie die Europäische Vereinigung der Automobilhersteller (ACEA) bekannt gab, ist die Zahl der PKW-Neuzulassungen im März in der EU27 um 7% gegenüber dem Vorjahresmonat auf 1,45 Millionen gesunken.

Wie die EZB bekannt gab, hat die Leistungsbilanz der Eurozone im Februar dagegen mit einem Defizit von 1,3 Milliarden Euro geschlossen, nach einem Überschuss von 3,7 Milliarden Euro im Vormonat.

Wie Eurostat bekannt gab, hat die Leistungsbilanz der EU27 im 4.Quartal mit einem Überschuss von 13,1 Milliarden Euro geschlossen, nach einem Defizit von 14,5 Milliarden Euro im Vorjahresquartal.

Eurostat gab zudem nach ersten Schätzungen bekannt, dass die saisonbereinigte Produktion im europäischen Baugewerbe im Februar gesunken ist. Für die Eurozone ergibt sich ein Rückgang um 7,1% gegenüber dem Vormonat, nach -0,5% im Vormonat und ein Rückgang um 12,9% gegenüber dem Vorjahresmonat, nach -2,7% im Vormonat y/y. Für die EU27 ergibt sich ein Rückgang um 3,7% gegenüber dem Vormonat, nach -3,9% im Vormonat und ein Rückgang um 9,4% gegenüber dem Vorjahresmonat, nach -1,1% im Vormonat y/y.

Eurostat gab überdies am Montag bekannt, dass sich das öffentliche Defizit gemessen am BIP in der Eurozone in 2011 von 6,2% in 2010 auf 4,1% verringert hat. In der EU27 sank das Defizit in 2011 von 6,5% in 2010 auf 4,5%. Der öffentliche Schuldenstand gemessen am BIP ist in der Eurozone im gleichen Zeitraum allerdings von 85,3% Ende 2010 auf 87,2% Ende 2011 gestiegen. In der EU27 stieg der öffentliche Schuldenstand von 80% Ende 2010 auf 82,5% Ende 2011. Die höchsten Defizite verzeichneten Irland, Griechenland und Spanien. Einen Überschuss verbuchten Ungarn, Estland und Schweden.

Frankreich

Wie das Conference Board bekannt gab, sind die Frühindikatoren im Februar um 0,6% gegenüber dem Vormonat gestiegen.

Wie die französische Statistikbehörde INSEE bekannt gab, hat sich das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe im April eingetrübt. Der entsprechende Index sank von 98 Punkten im Vormonat auf 95 Punkte.

Italien

Wie die italienische Statistikbehörde Istat bekannt gab, verzeichnete Italien im Februar ein Außenhandelsdefizit von 1,11 Milliarden Euro. Die Exporte stiegen um 7,3% gegenüber dem Vorjahresmonat, während die Importe um 0,8% zugelegt hatten.

Wie die italienische Notenbank bekannt gab, ist das Leistungsbilanzdefizit im Februar von 6,92 Milliarden Euro im Vorjahresmonat auf 5,14 Milliarden Euro gesunken.

Spanien

Wie die Bank of Spain am Montag bekannt gab, ist die spanische Wirtschaft im 1.Quartal um 0,4% gegenüber dem Vorquartal geschrumpft, nach einem BIP-Rückgang von 0,3% im Vorquartal q/q.

UK

Der britische Rightmove-Immobilienpreisindex weist im April mit einem Anstieg um 2,9% gegenüber dem Vormonat, nach +1,6% im Vormonat m/m auf eine weitere Erhitzung hin. Gegenüber dem Vorjahresmonat ergibt sich ein Anstieg der Immobilienpreise um 3,4%, nach +2,2% im Vormonat y/y.

Wie National Statistics bekannt gab, sind die Verbraucherpreise im März um 3,5% gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen, nach einer Jahresteuerungsrate von 3,4% im Vormonat.

National Statistics gab zudem bekannt, dass die Zahl der Arbeitslosen in den 3 Monaten bis Februar um 35.000 auf 2,65 Millionen gesunken ist. Die ILO-Arbeitslosenquote sank im gleichen Zeitraum von 8,4% in den 3 Monaten bis November auf 8,3% bis Februar.

Tschechische Republik

Wie die tschechische Statistikbehörde CSU bekannt gab, sind die Erzeugerpreise im März um 3% gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen, nach einer Jahresteuerungsrate von 3,6% im Vormonat.

Schweiz

Wie das Bundesamt für Statistik mitteilte, ist der Erzeuger- und Importpreisindex im März um 2% gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken. Gegenüber dem Vormonat ergibt sich allerdings ein Plus von 0,3%. Im Einzelnen sank der Produzentenpreisindex um 1,5% gegenüber dem Vorjahresmonat (+0,1% gegenüber dem Vormonat) und der Importpreisindex sank um 2,9% gegenüber dem Vorjahresmonat (+0,7% gegenüber dem Vormonat).

Wie ZEW/CS bekannt gab, sind die Konjunkturerwartungen für die Schweiz im April um 2,1 Punkte gegenüber dem Vormonat auf 2,1 Punkte gestiegen. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage stieg um 8,2 Punkte auf 2,2 Punkte.

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Kürzlich von 'GOLDINVEST.de' veröffentlicht