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Jetzt anmeldenDonnerstag, 16. Februar 2012 | 16:04
Die kanadische Barrick Gold (WKN 870450), die mehr Gold produziert als jedes andere Unternehmen, hat für das vierte Quartal 2011 einen Gewinn von 959 Mio. Dollar gemeldet. Damit ergibt sich keine Veränderung zum Vorjahr. Der bereinigte Gewinn allerdings stieg um auf Grund des hohen Goldpreises und eines höheren Kupferausstoßes um 15% auf 1,17 Mrd. Dollar.
Barrick Gold - Bohrer auf der Cortez Mine
Das bedeutet einen bereinigten Gewinn von 1,17 Dollar je Aktie. Analysten hatten im Vorfeld mit 1,26 Dollar pro Aktie gerechnet. Wie das Unternehmen zudem mitteilte, lag die Produktion im Dezemberquartal bei 1,81 Mio. Unzen Gold bei Gesamtcashkosten von 505 USD pro Unze. Im Vorjahresquartal hatte das Unternehmen 1,7 Mio. Unzen zu Gesamtcashkosten von 440 USD pro Unze gefördert.
Nach Ansicht von CEO Aaron Regent war 2011 ein gutes Jahr für sein Unternehmen. Man habe die Ziele in Bezug auf Produktion und Kosten erreicht, was es ermöglicht habe, maximal von dem hohen Goldpreis zu profitieren und so Rekorde beim Gewinn und Cashflow auftzustellen.
Die Gesamtjahresproduktion von Barrick erreichte 7,68 Mio. Unzen Gold zu Cahskosten von 460 USD pro Unze und lag damit um 1,1% unter den 7,77 Mio. Unzen, die das Unternehmen 2010 produziert hatte. Der Gewinn des Gesamtjahres erreichte 4,67 Mrd. US-Dollar. Für 2012 rechnet Barrick mit einer Produktion von 7,3 bis 7,8 Mio. Unzen zu Cashkosten von 520 bis 560 USD pro Unze, sodass der Ausstoß im Vergleich zu 2011 nur wenig Veränderung zeigen dürfte.
Barrick hat als Ziel ausgegeben, den Goldausstoß bis 2016 auf 9 Mio. Unzen pro Jahr zu erhöhen. Das soll vor allem durch die Produktionsaufnahme der Pueblo Viejo-Mine in der Dominikanischen Republik und des Pascua-Lama-Projekts, das auf der Grenze von Chile nach Argentinien liegt, erreicht werde.
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